Anmerkungen zur Studie „Sexuelle Übergriffe durch katholische Geistliche in Deutschland – Eine Analyse forensischer Gutachten 2000-2010“und deren medialer Darstellung

 

Die Studie wurde von  Prof. Dr. med. Norbert Leygraf (Universität Duisburg-Essen, Projektleiter) in Kooperation mit Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Kröber (Charité - Universitätsmedizin Berlin) und Prof. Dr. med. Friedemann Pfäfflin (Universitätsklinikum Ulm) erstellt.1

I. Der Forschungsauftrag

Der Auftrag für die Studie wurde im Sommer 2011 vorgestellt. Er sollte eine bundesweite Vollerhebung der sexuellen Übergriffe durch kath. Geistliche aus Bistümern und Orden umfassen, für die psychiatrische oder psycholog. Gutachten vorliegen. Ca 75 Gutachten lagen bereits im Sommer 2011 vor. Prof. Leygraf meinte dazu:  „Es ist davon auszugehen, dass in einer größeren Zahl an Fälle sich weitere Gutachten in den Personalakten befinden. Zum einen dürften nicht alleine die drei oben genannten Sachverständigen mit der Begutachtung beauftragt worden sein, zum anderen sind auch im Rahmen der jeweiligen Strafverfahren Begutachtungen erfolgt.“2 Nun sind zu den im Sommer 2011 bereits vorhanden ca 75 Gutachten noch weitere 3 (!) verwertbare (und 15 nicht verwertbare) Gutachten aus der sog. Vollerhebung in Bistümern hinzugekommen.3 Ob auch Gutachten von Missbrauchstätern aus den Orden vorliegen, ist der Foliendarstellung nicht zu entnehmen. 22% der Bistümer steuerten keine Gutachten bei. Die „Forschung“ bezog sich also auf die 75 eigenen Gutachten der Forscher und 3 weitere, deren Urheberschaft unbekannt ist. D.h. die Gutachter haben zu 96% ihre eigenen Gutachten ausgewertet. Wer schon mal eigene Texte auf Rechtschreibfehler hin durchgesehen hat, weiß, wie schwer es ist, die eigenen Fehler zu finden. Forscher müssten das wissen.

Ausgewählt wurden die Gutachten von den Personalreferenten der Bistümer (und Orden?).4 Nachdem bekannt wurde, dass Täter geschützt wurden und die Bischöfe und Personalverantwortlichen dies wussten und/oder am Täterschutz beteiligt waren, ist es eine Frage des Vertrauens: Können wir von den bisherigen Täterschützern erwarten, dass sie den Forschern ihre Unterlagen tatsächlich zur Verfügung stellten? Dass nur 3 Gutachten neu hinzukamen, spricht dafür, dass wir diese Frage verneinen müssen. Es spricht nicht für Transparenz. Es spricht vielmehr dafür, dass Kirchenleitung und forensische Medizin erneut im Schulterschluss um Rechtfertigung für die damaligen Entscheidungen und den Täterschutz bemüht sind und ihn weiter fortsetzen.

Im Forschungsauftrag hatte es geheißen, dass der kirchliche Umgang mit den Beschuldigten erfasst werden solle. Davon ist in Prof. Leygrafs Vorstellung der Ergebnisse nichts zu finden. Wurde der Umgang der Kirchenleitungen mit den Sexualstraftätern in den eigenen Reihen nicht untersucht?

 

 II. Die vorliegenden Ergebnisse

„Wir sind Kirche“5 hat viel Notwendiges dazu gesagt – es muss nicht wiederholt werden. Die vorliegenden Untersuchungsergebnisse der nicht-repräsentativen Forschung („Gesamtstichprobe“) werfen mehr Fragen auf als sie beantworten. Da die Gesamtzahl der Täter nach wie vor von der Bischofskonferenz nicht veröffentlicht wurde, sind sie kaum einzuschätzen. 46% der nicht-repräsentativ untersuchten Täter haben  e i n  Kind/einen Jugendlichen sexualisiert misshandelt. 36% hatten 2 - 5 Opfer und 18% mehr als 5 (bis 22) Opfer. Prof. Leygraf (oder die Gutachter?) geht davon aus, dass 85% der Täter in der Seelsorge voll bzw. eingeschränkt eingesetzt werden können. Lediglich 15% sollten aus der Seelsorge rausgenommen werden. 16% der Täter werden als pädophil bzw. ephebophil eingestuft.

III. Die mediale Interpretation der Ergebnisse

Die Entwarnung, die die Ergebnisse der Untersuchung mit sich brachte, schaffte es bis in die Schlagzeilen: „Studie sieht bei Priestern keine besondere Pädophilie-Neigung“, „Kirche sieht Priester entlastet“ (Welt vom 7.12.2012 und Freie Presse vom 8.12.12). Prof. Leygraf formuliert: „In dem Punkt zeigen sich keine bedeutsamen Unterschiede zum Rest der Bevölkerung."6 In einem anderen Interview sagte Prof. Leygraf, es habe in seinen Untersuchungen keinen Fall von schwerem Missbrauch gegenüber Kindern gegeben.7 Sollen wir daraus entnehmen, dass die in der Foliendarstellung aufgelisteten Gewaltformen (Oralverkehr am Opfer, Oralverkehr am Geistlichen, vaginale oder anale Penetration des Opfers bzw. des Geistlichen), die für 8-18% der Gewalthandlungen stehen,  minder schwere Formen sexueller Gewalt sind?

Die Ursachenforschung ergab, dass 84% der Täter weder pädo- noch ephebophil sind. Die vorgeworfenen sexuellen Übergriffe der Priester ohne pädophile oder ephebophile Neigung seien aus Beweggründen begangen worden, „die sich überwiegend dem normalpsychologischen Bereich zuordnen lassen", erklärte Leygraf. 8 Er formuliert das so: „Die Priester hatten nun einmal einen sehr engen Kontakt zu Messdienern, Jugendführern und ähnlichen. Da hat die Gelegenheit es eben ergeben, dass sexuelle Übergriffe stattfanden.“9 Die hier formulierte „Beiläufigkeit“ nimmt nicht einmal zur Kenntnis, dass sexuelle Gewalt in der Regel sehr genau geplant wird. Von einer Durchleuchtung der Situationen, die dem Verbrechen Vorschub leisteten, kann keine Rede sein.

Bischof Dr. Ackermann geht noch einen Schritt weiter: Er leitet gar aus dem geringen Prozentsatz Pädophiler unter den Priester-Tätern ab, dass der Vorwurf, Priester gehörten zu einer Hochrisikogruppe, völlig unberechtigt sei. Wörtlich: „Aber die Studie zeigt ja im Vergleich zu der männlichen Allgemeinbevölkerung, dass das irgendwie im Spektrum des Normalen liegt. Auf der anderen Seite muss man natürlich sagen, ist das insofern auch beruhigend, aber wie gesagt mit Vorsicht gesagt, trotzdem, wenn man an die Diskussionen der letzten zwei Jahre denkt, dann hatte man ja da zwischendurch den Eindruck, dass gerade katholische Geistliche und Ordenspriester die Hochrisikogruppe in unserer Gesellschaft sind, und da zeigt die Studie ganz klar, dass dies nicht der Fall ist."10 Für die Opfer sexueller Gewalt ist es reichlich unerheblich, ob der Täter pädophil, ephebophil, homo-, hetero-, bisexuell ist, eine Persönlichkeitsstörung oder andere psychische Störungen hat. In jedem Fall wurden die Kinder und Jugendlichen Opfer sexueller Gewalt. In jedem Fall erleben die Kinder und Jugendlichen schweres Leid und tragen an den Folgen nicht selten ein ganzes Leben. Die Feststellung des Bischofs, dass Priester keine Hochrisikogruppe sind, dass man sich irgendwie im Spektrum des „Normalen“ bewegt, verhöhnt die Opfer und nicht zuletzt auch die Mehrzahl der Männer, auch der Priester, die nie zum Täter wurden.

Die vorgelegten Zahlen sagen nämlich überhaupt nichts darüber aus, ob katholische Geistliche oder Ordenspriester eine Hochrisikogruppe für sexuelle Gewalt darstellen oder nicht. Dies könnte erst festgestellt werden, wenn bekannt wäre, wie viele der Priester/Ordensleute in sexuelle Gewalthandlungen verstrickt sind und wenn diese Gruppe mit anderen Gruppen, die mit Kindern oder Jugendlichen arbeiten, verglichen würde. Zu vergleichen wären etwa Ärzte, Psychotherapeuten, Sporttrainer, Lehrer… Selbst wenn sich zeigen würde, dass kath. Priester nicht mehr als andere Männer sexuelle Gewalt ausüben, dürfte dies kaum zur Beruhigung der Bischöfe und Kirchenleitungen beitragen. Jeder einzelne Täter und jede Kirchenleitung, die den Täter schützt, die Taten verharmlost, Sexualstraftäter weiterhin als Seelsorger einsetzt, trägt zu einer „Niederlage Gottes im Handeln des Volkes Gottes und dessen Priester“11 bei. Das sollten die Kirchenleitungen sehr ernst nehmen, denn es konterkariert jegliche Glaubwürdigkeit der Kirchen. Sexualisierte Gewalt durch einen Geistlichen wiegt unglaublich schwer, ist diese Tat doch ein Mordanschlag auf die Seele des Opfers, für deren Heil gerade ein Priester eintritt und handelt. Es ist letztlich etwas Teuflisches, was hier geschieht, das in seiner Schwere von den Verantwortlichen in der Kirche offenbar immer noch nicht verstanden wird.

Die größte Gruppe der Täter, die 84% Hetero-, Homo- oder Bisexuellen, wäre zu untersuchen: Warum misshandeln Nicht-Pädophile und Nicht-Ephebophile Kinder und Jugendliche mit sexueller Gewalt?

Untersuchungen zum Anteil von Sexualstraftätern unter den Priestern gibt es in den USA. Sie zeichnen ein anderes Bild als das, was von Prof. Leygraf und Bischof Dr. Ackermann entworfen wird. Richard Sipe nennt Zahlen: “It has been "officially recorded" that about 2% of U.S. bishops and priests have sex with prepubescent children and 4% have sex with adolescents (mostly males). That is a long-term baseline but it does not reflect the true numbers of clergy abusers. In many dioceses and religious houses the percentage of sexual activity with minors is closer to 10%. Thirty percent of the 1966 and 1972 ordinations classes of St. John's Seminary, Camarillo California subsequently abused minors. In 1983 the Archdiocese of Los Angeles had 11.5% of its active priests subsequently identified as abusers. This year (2012), Jolliet, Illinois reported similar figures for abusive priests in its diocese around the same period. …. Australian officials claim that abuse of minors by Catholic clergy is strikingly out of proportion with the population. The conclusion as of October 2012 is that "Catholic clergy commit six times as much abuse as those in the rest of the churches combined."12

Die folgenden Fragen müssten nicht nur den Missbrauchsbeauftragten der Deutschen Bischofskonferenz umtreiben:

  • Wer sind die Opfer? Was erleben sie? Wo brauchen sie die Solidarität der Kirche(n)? Was brauchen sie konkret?
  • Gibt es Folgen bei den Opfern, die aus der spezifischen Vertrauensposition der Priester-Täter resultieren? Welche Auswirkungen hat das Priesterbild als „Stellvertreter Gottes auf Erden“ auf den Glauben der Opfer? Zuletzt hat der Brief der Bischofskonferenz an die Priester in Deutschland dieses Priesterbild noch einmal aufgegriffen – der Priester handle „in persona Christi capitis“.13
  • Warum gibt es keinen Aufstand der Priester, die ihren Dienst redlich und wahr versehen, gegen die Vertuschungen von Verbrechen durch die Bischöfe und Personalverantwortlichen? Damit leisten Bischöfe und Kirchenleitungen nämlich dem Generalverdacht gegen kath. Priester Vorschub, den sie zugleich – zu Recht! - zurückweisen.
  • Warum gibt es unter den redlichen Priestern keinen Aufschrei, wenn der Missbrauchsbeauftragte der Bischofskonferenz (und wer noch alles?) keine Null-Toleranz-Linie vertritt und in Erwägung zieht (und selbst danach handelt in seinem Bistum), Missbrauchstäter weiterhin eingeschränkt oder uneingeschränkt in der Seelsorge einzusetzen?
  • Müssen KatholikInnen sich in ihrer Pfarrei fragen, ob der neue Pfarrer ein versetzter Sexualstraftäter ist, der zu denen gehört, die uneingeschränkt eingesetzt werden dürfen? Müssen Menschen in Krisensituationen - im Krankenhaus, Pflegeheim, Altenheim, Gefängnis…-  sich fragen, ob der kath. Priester, der ihnen Seelsorge anbietet, ein Sexualstraftäter ist, der mit Einschränkungen in der Seelsorge arbeiten darf? In Deutschland ist jeder  8. Mensch Opfer von sexueller Gewalt – sollen diese Menschen riskieren, einem Täter als Seelsorger gegenüberzustehen? Oder sollen sie von vornherein entscheiden, unter dieser für sie mit Retraumatisierungsgefahr verbundenen Bedingung lieber gleich auf seelsorgliche Begleitung zu verzichten?
  • Wie viele Priester üben sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche aus? Wie hoch ist ihr Anteil an allen Bistums- und Ordenspriestern?
  • Gibt es Voraussetzungen und Bedingungen in dieser Berufssparte, die Sexualverbrechen fördern und unterstützen?

„Es ist allenfalls in Grundzügen untersucht, …, wie sich sexualisierte Gewalt im späteren Leben auswirkt…“.14 Das sagte Bischof Dr. Ackermann anlässlich der Vorstellung der vorliegenden Studie. Es stimmt, dass die Forschung unzureichend ist. Allerdings wissen die Betroffenen, die Psychotherapeuten und alle, die es wissen wollen, eine ganze Menge über die Auswirkung von sexueller Gewalt auf das spätere Leben. Die Betroffenen erleiden es nämlich und nicht wenige ihr Leben lang. Sie könnten Auskunft geben, wenn sie denn gefragt würden.

Ich vermute, dass genau hier das Problem liegt: Es interessiert die Kirchenleitungen nicht, welche Auswirkungen sexuelle Gewalt auf das Leben der Betroffenen hat. Würde es sie interessieren, dann hätte die erste Studie, die die Bischofskonferenz in Auftrag gab, nicht den Tätern gegolten, sondern den Opfern. Es ist dringend nötig – wie oft muss es eigentlich gesagt werden, bis es gehört wird?! -, die Perspektiven der Opfer kennenzulernen. Erst dann kann ein angemessener Blick auf die Täter und die Kirchenleitungen fallen, die die Täter schützten. Dann wird es auch möglich, andere Opfer sexueller Gewalt nicht mehr nur zur Relativierung15  der Verbrechen durch Kleriker zu benutzen, sondern ernst nehmen.

Die Interpretation und Kommentierung der vorliegenden Kurzfassung des Forschungsberichtes - soweit sie medial verbreitet wurde – macht uns besorgt, dass die Kirchenleitungen glauben, es sei doch alles in Ordnung, Priester seien auch nur Menschen und Täter dürften natürlich in der Seelsorge wieder eingesetzt werden. Und wenn nicht, dann liegt das an der mangelnden Akzeptanz in der Gesellschaft für die reumütigen Priester und nicht daran, dass den Opfern sexualisierter Gewalt durch Geistliche nicht zugemutet werden kann, die Sakramente und Seelsorge von jemandem zu empfangen, der sie sexuell misshandelt und für ihr Leben geschädigt hat. Hier geschieht letztlich wieder die Umkehr von Opfer und Täter, der bereuende Täter wird vom uneinsichtigen Opfer ausgegrenzt.

Die vorliegende Untersuchung und die Reaktionen darauf lassen wenig Hoffnung, dass die Kirchenleitungen tatsächlich zu den Opfern umgekehrt sind. Sie lassen eher vermuten, dass es weiter um Täterschutz geht. Die derzeitigen Schlussfolgerungen aus der Studie schlagen den Opfern erneut ins Gesicht und nehmen ihnen wieder ein Stück mehr die Beheimatung in der Kirche. Es bleibt abzuwarten, ob die ausführliche Studie, die zu Beginn des nächsten Jahres veröffentlicht werden soll, Erhellenderes zu sagen hat.
Erika Kerstner und Annette, 17.12.2012

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1 http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2012-198b-Analyse-forensisch-psychiatrische-Gutachten-Praesentation-Prof-Leygraf.pdf
2 http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2011-104b-Statement-Leygraf-PK-Missbrauch.pdf
3 http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2012-198b-Analyse-forensisch-psychiatrische-Gutachten-Praesentation-Prof-Leygraf.pdf
3A "Gleichzeitig [im März 2010] äußerten unter Leitung von Prof. Dr. Norbert Leygraf drei für die deutschen Bistümer seit 2004 als Gutachter tätige Forensiker ihr Interesse, eine wissenschaftliche Auswertung der etwa siebzig von ihnen verfassten Tätergutachten vornehmen zu wollen. Denn auch wenn die Erstellung eines forensischen Gutachtens erst in den überarbeiteten Leitlinien von 2010 obligatorisch festgelegt ist, wurden auch schon in den Jahren zuvor Begutachtungen von Geistlichen, die sich des sexuellen Missbrauchs schuldig gemacht hatten, vorgenommen." Quelle: Bischof Dr. Ackermann, http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2011-104a-Statement-Ackermann-PK-Missbrauch.pdf
4 http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2011-104b-Statement-Leygraf-PK-Missbrauch.pdf „Eine Analyse der den Bistümern und Orden vorliegenden Gutachten bietet den Vorteil, dass sich die Anonymität des betroffenen Geistlichen und der Opfer durch das Schwärzen aller Namen innerhalb der Gutachten durch die Personalreferenten der Diözesen oder des Ordens sicherstellen lässt“
5 http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=128&id_entry=4369
6 http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/rheinlandpfalz/rheinlandpfalz/Heute-im-Trierischen-Volksfreund-Wenn-der-Bischof-den-Gutachter-fragt;art806,3369993
7 http://www.dw.de/leygraf-p%C3%A4dophilie-bei-priestern-die-ausnahme/a-16438922 „Wenn diese Delikte strafrechtlich relevant waren, dann waren es sogenannte Fälle des einfachen sexuellen Missbrauchs. Schwerer sexueller Missbrauch an Kindern, also Handlungen, die mit dem Einführen des Genitals in den Körper des anderen einhergingen, lagen nicht vor.“
8 http://www.sueddeutsche.de/panorama/missbrauch-in-katholischer-kirche-studie-sieht-bei-priestern-keine-besondere-paedophilie-neigung-1.1544423
9 http://www.dw.de/leygraf-p%C3%A4dophilie-bei-priestern-die-ausnahme/a-16438922
10 http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1944549/
11 Rainer Bucher, Machtkörper und Körpermacht. Die Lage der Kirche und Gottes Niederlage, in: Concilium. Internationale Zeitschrift für Theologie - 40. Jahrgang/August 2004 - Heft 3: "Struktureller Verrat. Sexueller Missbrauch in der Kirche", S. 360
12 http://www.richardsipe.com/Interviews/2012-11-05-FAQ.html November 2012
13 http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2012-166a-Anlage-Brief-Bischoefe-an-Priester.pdf
14 http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2012-198a-Analyse-forensisch-psychiatrische-Gutachten-Statement-B-Ackermann.pdf
15 „Klar ist aber, dass sexueller Missbrauch ein weltweites Problem ist, nicht nur in der Kirche, viel mehr noch in Schulen, Sportvereinen und vor allem in den Familien.“ Pater Zollner in: http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/kirche_2/121104_interview_missbrauch_zollner.php