Übersicht: Sexueller Missbrauch und Kirchen
Letzte Aktualisierung: 2.6.2018

Internationale kirchliche Forschungsprojekte


2002 Anfänge in Irland

2005 Ferns-Report - Irland

2005 Ferns-Report - Bistumsangaben

  • 2017 Audit of Religious Orders, Congregations and Missionary Societies Safeguarding Arrangements and Management of Allegations of Child Sexual Abuse - Volume II -: Audit 1  Audit 2

2003 Archdioces of Boston

2009 Ryan-Report

2009 Murphy-Report - Dublin

2011 Cloyne-Report - Irland

2011 John Jay-Studie - USA

2015 Kremsmünster (Österreich)

2015
Andrew McLellan (kath. Kirche Schottland)

2016 Niederlande (Deetman-Kommission)

- Folgebericht

2017 Missbrauch in Irland

2017 Forschung der RMIT University, Melbourne/Australia

2017 Abschlussbericht der "Royal Commission into Institutional Responses to Child Sexual Abuse" in Australien

2018 Bericht über das Schicksal britischer Kindermigranten

2018 17. Bericht der US-Bischofskonferenz über Kinder- und Jugendschutz

Raureif

Raureif
© A., 14.11.2011

Kirchliche Forschungsprojekte in Deutschland


Zwischenbericht Hotline der DBK

Abschlussbericht Hotline der DBK Teil 1

Abschlussbericht Hotline der DBK Teil 2

°Anmerkungen zum Abschlussbericht der kirchlichen Hotline

Leygraf-Studie (2012) 

Interpretation der Leygraf-Studie durch Bischof Ackermann

Kritik von WsK an der Leygraf-Studie

°Anmerkungen zur Leygraf-Studie

1. Forschungsprojekt DBK - KFN

2014 Dirk Baier, Sandra Fernau, Deborah F. Hellmann, Christian Pfeiffer: Fazit zum sexuellen Missbrauch durch kath. Geistliche. Zusammenfassung

°Anmerkungen zum Forschungsprojekt mit dem KFN

2. Forschungsprojekt DBK: Pressekonferenz

Präsentation 2. Forschungsprojekt der DBK

Statement von Bischof Dr. Ackermann

Beschreibung des 2. Forschungsprojektes

Zeitplan des Projektes

Zusagen der DBK zur Vermeidung eines weiteren Scheiterns der Forschung

°Anfragen an das Forschungsprojekt 2014-2016

Am 22.6.2016 gelangte erstmals ein Aufruf an Opfer, die innerhalb der Kirche sexuelle Gewalt erlitten haben, an die Öffentlichkeit. Dokumentation hier. Seit Februar 2016 jedoch ist die Befragung von ca 100 Opfern in Interviews abgeschlossen. Unbekannt ist, wie die Forscher diese Opfer ausfindig gemacht haben, denn es gab keinen öffentlichen Aufruf.

Abschlussbericht Regensburger Domspatzen Juli 2017


Winter
Winter © A. 12.1.2006
Missbrauchsfälle in den evangelischen Landeskirchen


Schlussbericht der unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung von Missbrauchsfällen im Gebiet der heutigen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland 2014

Missbrauch in Ahrensburg

Bericht der Fachstelle der evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen (2017)

Evangelische Kirche im Rheinland 2013

Missbrauch in der evangelischen Kirche - Video (2017)


Präventions- und Missbrauchsbeauftragte


Ansprechpersonen in der Evangelischen Kirche Deutschland

Präventionsbeauftragte der Bistümer (Stand 10.4.2018
)
Missbrauchsbeauftragte der Bistümer (1.6.2018)
Ansprechpartner für die Orden päpstlichen Rechts (Stand 24.5.2018 - Seite zuieht immer wieder um.)
Interview mit der Fuldaer Missbrauchsbeauftragten 2012
Interview mit Prof. Laubenthal, Missbrauchsbeauftragter des Bistums Würzburg 2013
Bischof Ackermann, 2010
Interview mit Bischof Ackermann, 2013

Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz

Leitlinien der DBK Sept. 2013

  • 2010 gab es eine prinzipielle Pflicht für alle Mitarbeiter im kirchlichen Dienst, den Missbrauchsbeauftragten über Hinweise auf sexuellen Missbrauch zu informieren. Nach den Leitlinien 2013 haben kirchliche Mitarbeiter die Pflicht, schnellstmöglich die zuständige Person der Leitungsebene der Institution, d.h. den Bischof oder den Generalvikar, zu informieren. Sie können, müssen sich aber nicht mehr mit ihren Hinweisen an den Missbrauchsbeauftragten wenden, es sei denn es besteht Gefahr für Leib und Leben oder es sind ggf. weitere Opfer betroffen.
  • Bestätigt die kirchenrechtliche Voruntersuchung den Verdacht sexuellen Missbrauchs, informiert der Ordinarius gemäß Art. 16 SST die Kongregation für die Glaubenslehre, und zwar in allen Fällen, die nach dem 30. April 2001 zur Anzeige gebracht worden sind, und insofern der Beschuldigte noch am Leben ist

Leitlinien der DBK von 2010:

  • Ein Vertreter des Dienstgebers leitet die Information an die staatliche Verfolgungsbehörde.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst sind verpflichtet, diesbezügliche Sachverhalte und Hinweise, die ihnen zur Kenntnis gelangen, der beauftragten Person mitzuteilen.
  • Bestätigt die kirchenrechtliche Voruntersuchung den Verdacht sexuellen Missbrauchs, informiert der Diözesanbischof den Apostolischen Stuhl.

Leitlinien der DBK von 2002:

  • Der Beauftragte recherchiert den Sachverhalt und ist Kontaktperson für die staatlichen Strafverfolgungsbehörden.
  • Bestätigt die Voruntersuchung den Verdacht sexuellen Missbrauchs, wird der Apostolische Stuhl befasst. Gemäß dem Motuproprio über den Schutz der Heiligkeit der Sakramente (Sacramentorum sanctitatis tutela) vom 30.4.2001 wird der Diözesanbischof nach Abschluss der Voruntersuchung diesen Fall dem Apostolischen Stuhl zuleiten. - So steht es in den Leitlinien. Im Motuproprio hingegen heißt es, dass das Ergebnis der Voruntersuchung an den Apostolischen Stuhl gemeldet werden muss, auch wenn sich der Verdacht nicht erhärtet hat. (Georg Bier, Norbert Lüdecke: Das römisch-katholische Kirchenrecht: Eine Einführung, S. 244) Es war das Anliegen des Motuproprio, die Verfahren in Rom zu zentralisieren, weil die Bischöfe nicht gegen Missbrauchstäter vorgingen. Unterlaufen also alle Leitlinien das Motuproprio?

Frühlingswiese
Frühlingswiese © A. 2012
Vatikanische Instruktionen

Und hier ein durchaus typischer Umgang mit Opfern und Täter (2002)

Bistum Regensburg: Riekofen (2007/2008)

Sprache im Dienste der Täter (2007/2008)

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