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 Unser Anliegen

Diese Plattform gibt es seit 2002. Sie hat mehrere Anliegen:

Zuerst bieten wir Frauen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben und Halt im christlichen Glauben suchen, seelsorgliche Begleitung an. Sie kann im Einzelkontakt mit mir bestehen, aber auch in der Mitgliedschaft in der Mailingliste. Dort unterstützen sich betroffene Frauen gegenseitig.
Ein zweites Anliegen ist es, das oft abgewehrte Thema “Traumatisierung durch Menschengewalt” immer wieder ins Bewusstsein der Kirchen und der Öffentlichkeit zu bringen und dabei ein besonderes Augenmerk darauf zu richten, ob und wie der christliche Glaube und die christliche Theologie Hilfestellungen geben können.
Eine weitere Aufgabe der Initiative GottesSuche ist, kirchliche Missbrauchsfälle zu recherchieren und hier zu veröffentlichen. Die Dokumentation umfasst inzwischen die Zeit seit etwa 2001 und wird regelmäßig betreut.
Dass die Plattform ökumenisch ist, ist so selbstverständlich, dass ich meist vergesse, es zu erwähnen.
Viele der Bilder, die Sie auf dieser Website sehen, werden mir seit Jahren von A. geschickt. Herzlichen Dank!

© A., Lampion

Zu unserem ersten Anliegen: Auf dieser Plattform treffen sich Frauen, die in der Kindheit, Jugend oder im Erwachsenenalter Gewalt erlebt haben. Diese Gewalt erfuhren sie körperlich, seelisch, sexuell oder – in der Regel – als Kombination dieser Gewaltformen. Sie war einmalig, mehrmalig oder auch langjährig. Sie konnte in der Familie, einer Beziehung oder Ehe, in einer Schule, in der Jugendarbeit, aber auch in Therapie oder Seelsorge geschehen. Sie ging von Menschen aus. Jede Betroffene hat ihre eigene Geschichte und ihre eigenen Bewältigungsstrategien. Die Gemeinsamkeit der Traumatisierung verbindet miteinander, von der Verschiedenheit können wir lernen.

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Hinweise für SeelsorgerInnen, Betroffene und interessierte MitchristInnen

Dr. Barbara Haslbeck, Annette Buschmann und ich haben 2016 das Buch “Damit der Boden wieder trägt. Seelsorge nach sexuellem Missbrauch” veröffentlicht. Wir haben lange nach Literatur aus der Perspektive von (Missbrauchs-) Opfern geschaut. Als wir keine im deutschsprachigen Raum fanden, entschlossen wir uns, das Buch selbst zu schreiben. In der Lektorin des Schwabenverlags, die das Projekt begleitete, fanden wir eine kompetente und engagierte Frau, die das Risiko nicht scheute, ein Buch zu einem noch immer abgewehrten Thema zu verlegen. Herzlichen Dank!

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 Zur Person

Sie wollen vermutlich ein wenig von mir wissen, um zu erfahren, mit wem Sie es hier zu tun haben. Ich gebe Ihnen einige Informationen zu mir. Wenn Sie mehr wissen wollen, dann schreiben Sie doch einfach, dann können wir ins Gespräch darüber kommen, was Sie wissen möchten.

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 Angebote

für betroffene Frauen, SeelsorgerInnen und interessierte Christen

Von sexueller Gewalt Betroffene leben oft sehr isoliert. Betroffene Frauen, die auf der Suche nach Halt im christlichen Glauben sind, finden hier eine Möglichkeit, aus ihrer Isolation herauszukommen und mit anderen Frauen, die mit den Folgen menschengemachter Gewalt leben müssen, in Kontakt zu kommen. Wir heißen Sie herzlich willkommen und freuen uns, wenn Sie Interesse an dem seit 2000 bestehenden Netz haben.

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 Recherchen

Keine Zukunft der Kirchen ohne solide Aufklärung

Die spätestens seit 2002 schwelende sogenannte “Missbrauchskrise” ist eine fundamentale Krise der Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche. Viele Verantwortliche haben das jedoch noch nicht verstanden. Sie sprechen noch immer von Einzelfällen oder grenzen das Problem geografisch ein (Irland, USA, Deutschland, Chile). Hier finden Sie kurz skizzierte Nachrichten zu Missbrauchsfällen vor allem in der katholischen Kirche und bevorzugt aus Deutschland seit ca 2000 – soweit die “Fälle” durch die Presse gingen. Gelegentlich kann ich mich eines Kommentars nicht enthalten. Darüber hinaus dokumentiere ich Fälle von Bischöfen und Kardinälen, die sich als Missbrauchstäter oder als Vertuscher erwiesen – häufig wohl auch in beiden Rollen. Darüber hinaus lenke ich den Blick auf Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt in Geistlichen Gemeinschaften. Schließlich finden Sie eine Dokumentation von kirchlichen Missbrauchsfällen - nach Bistümern und Orden geordnet.
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 Filme

Manchen Betroffenen können Filme eine Hilfe sein zu verstehen, was sexualisierte Gewalt für andere bedeutet und was sie im Leben der Betroffenen, auch im eigenen Leben, anrichten kann und anrichtet. Menschen, die mit Opfern solidarisch sein wollen, können mehr erfahren über deren Leben und seine besonderen Schwierigkeiten und Herausforderungen. Wichtig ist für Betroffene – aber das wissen die meisten selbst -, auf die eigene Belastbarkeit beim Anschauen von Filmen zu achten. Filme erzeugen noch einmal eine größere Nähe zum Geschehen als andere Medien das tun.

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