Denkt an die Gefangenen, als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt. Denkt an die Misshandelten, als müsstet ihr ebenso leiden wie sie. (Hebr. 13,3)
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Barbara Haslbeck: Missbrauch in der Kirche aus der Opferperspektive
Barbara Haslbeck: Gott deckt die Pfarrer - Sexueller Missbrauch aus der Perspektive der Opfer
Was sich in der Kirche ändern muss - eine Perspektive von Missbrauchsopfern (2017)


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Letzte Änderung: 14.8.2018
  Frühere Nachrichten Missbrauch 2018

14.8.2018 Ein Geschworenengremium von Pennsylvania hat 6 der 8 Bistümer im Staat Pennsylvania untersucht. Im Abschlussbericht seht, dass in den letzten 70 Jahren mehr als 300 katholische Priester sexuelle Übergriffe auf mindestens 1000 Minderjährige begangen haben. Generalstaatsanwalt Shapiro sprach von einer "jahrzehntelangen Vertuschung" durch Kirchenobere in Pennsylvania und im Vatikan. Die Kirche habe ihre Institutionen geschützt - "kostete es, was es wolle". Fast alle der aufgezählten Fälle seien mittlerweile verjährt. Zwei Priester hätten jedoch innerhalb der vergangenen zehn Jahre Kinder missbraucht.
Die meisten Opfer waren der Untersuchung zufolge Jungen, viele vorpubertär. Es gibt auch Berichte, dass Priester junge Mädchen vergewaltigten und schwängerten. Von einer Abtreibung wird berichtet. 
Der zuständige Bischof habe anschließend sein Mitgefühl ausgedrückt - nicht mit dem Opfer, sondern mit dem Priester. "Es muss eine sehr schwere Zeit für Sie sein."
Ausgewertet wurden e
ine halbe Million Seiten kircheninterner Dokumente, die bislang in den Geheimarchiven der Bistümer unter Verschluss gehalten worden waren. Sie mussten aufgrund juristischen Drucks herausgegeben werden. Unter den Verdächtigen sind nach Angaben von Generalstaatsanwalt Shapiro auch hochrangige Kirchenvertreter.
Der Erzbischof von Washington und frühere Bischof von Pittsburgh in Pennsylvania, Donald Wuerl widersprach der Darstellung, die Kirche habe nichts unternommen. Er selbst sei nach Rom gefahren und habe erfolgreich die Wiedereinstellung eines Priesters verhindert.
Quellen: dw.com  domradio

14.8.2018 Erzbischof Wilson, Australien, muss nicht ins Gefängnis. Er darf seine zwölfmonatige Haftstrafe im Hausarrest - mit elektonischer Fußfessel - absitzen. Nach sechs Monaten entscheidet das Gericht, ob die zweite Hälfte der Strafe auf Bewährung ausgesetzt werden kann. Der Richter bescheinigte dem Erzbischof, weder Reue noch Bußfrtigkeit zu zeigen.
Quelle:religion.orf.at


13.8.2018 Kardinal Pell, Mitglied des päpstlichen Reformrates, steht in Australien wegen des Vorwurfs sexuellen Missbrauchs vor Gericht.
Quelle: sueddeutsche.de

11.8.2018 Nun wird bekannt, dass der ehemalige vatikanische Staatssekretär, Kardinal Angelo Sodana, in zwei  privaten Gesprächen vom britischen Staat erwartete, zugunsten der Kirche/des Vatikans einzugreifen. Im Gespräch mit der damaligen Präsidentin Mary McAleese schlug Sodana im November 2003 ein Konkordat vor, um sicherzustellen, dass die laufenden irischen staatlichen Missbrauchsuntersuchungen keinen Zugriff auf kirchliche Dokumente haben. McAleese beendete die Diskussion sofort. Ein Jahr später, im November 2004, schlug Sodano Außenminister Dermot Ahern vor, dass der irische Staat die katholische Kirche von rechtlichen Schritten zur Entschädigung von Überlebenden des klerikalen Kindesmissbrauchs in Irland freistellen könnte. Ahern wies den Kardinal klar und deutlich zurück. - Sodano war es, der das Verfahren gegen Kardinal Hans Hermann Groër eingestellt hatte. Er beendete auch 1998 die Untersuchung gegen P. Marcial Maciel Degollado. Beide Kleriker erwiesen sich später als Serientäter.
Quelle: irishtimes.com  katholisch.de

10.8.2018 Die chilenische Staatsanwaltschaft hat Unterlagen aus dem Archiv der Militärdiözese beschlagnahmt. Militärbischof ist der Vorsitzende der chilenischen Bischofskonferenz, Santiago Silva Retamales (63). Er ist der Nachfolger von Juan Barros, der von 2004 bis 2015 Militärbischof war.
In Peru ermittelt die Staatsanwaltschaft offenbar gegen den Erzbischof von Lima, Kardinal Juan Luis Cipriani und drei weitere Personen. Es scheint einen Anfangsverdacht wegen versuchter Vertuschung im Missbrauchsfall gegen den Gründer der geistlichen Gemeinschaft "Sodalitium Christianae Vitae, Luis Fernando Figari.

Quelle: orf

9.8.2018 Gegen zwei vom Benediktinerorden geführte Schulen in Großbritannien - Ampleforth in der Grafschaft North Yorkshire und Downside in Somerset  - gibt es Vorwürfe eines breiten Spektrums von Missbrauch, u.a. sadistischen und sexuellen Missbrauch. Die Vorwürfe reichen zurück bis in die 60er Jahre. Das steht in einem Bericht der unabhängigen staatlichen Untersuchungskommission (IICSA). Die jüngsten Opfer seien sieben Jahre alt gewesen. Der Ruf der Schule war wichtiger als das Wohl der Kinder. Die Schulen vertuschten auch nach Einführung neuer Aufklärungs- und Präventionsstandards im Jahr 2001. Insgesamt wurden zehn Personen, darunter auch Ordensbrüder, wegen Missbrauchs verwarnt oder verurteilt. Der Bericht geht jedoch noch von einem wesentlich höherem Ausmaß von Übergriffen aus. Kardinal O'Malley lässt die Vorwürfe überprüfen.
Quelle: katholisch.de  katholisch.de 11.8.2018  religion.orf.at

8.8.2018 Zusammenfassung der Schwierigkeiten von Papst Franziskus bei der Reform der Kurie. U.a. wird darauf hingewiesen, dass gegen Kardinal O'Malley der Vorwurf im Raum steht, er habe 2015 von einem Priester einen Brief erhalten, der Behauptungen gegen McCarrick einzeln aufführt, aber nur die Antwort eines Angestellten erhielt, in der mitgeteilt wurde, es liege nicht in der Verantwortung des Kardinals, sich dieser anzunehmen.
Quelle: de.catholicnewsagency.com

7.8.2018 In Pennsylvania werden in den nächsten Tagen Missbrauchsfälle aus sechs Diözesen Pennsylvanias veröffentlicht. Der Bischof von Pittsburg hat in einem Schreiben an die Gläubigen geschrieben, der Bericht werde tragisch und traurig ausfallen. Er betont, dass die Kirche nicht versucht habe, den Bericht zu blockieren und versichert, dass aktuell kein Priester oder Diakon im Dienst sei, gegen den ein begründeter Missbrauchsvorwurf erhoben werde. Auch die Namen der Beschuldigten werden publik gemacht werden.
Quelle: Domradio


7.8.2018 In einer Sondervollversammlung der chilenischen Bischöfe beschlossen sie: Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft, weitergehende Befugnisse für die nationale kirchliche Missbrauchskommission, Entschädigung der Opfer, persönlichen Kontakt mit Betroffenen, Einbindung von Laien in kirchliche Institutionen. Der Papst lobte die chilenischen Bischöfe für ihr Vorgehen.
Quelle: domradio.de

7.8.2018 Gegen Bischof Francisco Javier Prado, den ehemaliger Weihbischof von Valparaiso und gegen Bischof Santiago Silva, heute Chiles Militärordinär und Präsident der Bischofskonferenz, und gegen Bischof Gonzalo Duarte, dessen Rücktrittsgesuch 2018 vom Papst angenommen wurde, liegen Vertuschungsvorwürfe vor. Duarte z.B. war außerstande, dem Zeugnis von 70 Personen zu glauben, die gegen Pater Jaime DaFonseca Missbrauchsvorwürfe erhoben.
Quelle: cruxnow.com

7.8.2018  Bischof Edward Scharfenberger, Diözese Albany, schickte einen öffentlichen Brief an den gesamten US-Episkopat, in dem er schrieb, dass die Lösung von Kardinal Würl bei den Gläubigen keine Glaubwürdigkeit besitze. Er forderte stattdessen ein nationales, von der Kirche unabhängiges Gremium von Laien.
Quelle: ncregister.com


6.8.2018 NCR berichtet, will der Erzbischof von Washington, Würl, ein Gremium der US-Bischofskonferenz gründen, das Vorwürfe gegen Bischöfe oder entsprechende Gerüchte untersucht.
Quelle: vaticannews.va

5.8.2018 Die US-amerikanischen Bistümer Pittsburgh und Harrisburg veröffentlichen die Namen von Priestern, die Kinder und Jugendliche sexuell missbrauchten.
Quelle: Domradio

3.8.2018 Einen Gedenkort für die Missbrauchsopfer von Herz-Jesu-Missionaren am Gymnasium Johanneum in Homburg wollen ehemalige Schüler errichten. Dort gab es zahlreiche Opfer, zwei der Patres legten ein umfassendes Geständnis ab.
Quelle:
pfaelzischer-merkur.de/region/homburg
2.8.2018 Die chilenische Staatsanwaltschaft hat im Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche in Chile den Vatikan offiziell um Amtshilfe ersucht. Es geht um Akteneinsicht zu neun Klerikern, gegen die von drei regionalen Justizbehörden in Chile wegen sexueller Vergehen an Minderjährigen ermittelt wird.
Quelle: derstandard.de

1.8.2018 Der Bischof der Diözese von Harrisburg, Ronald Gainer, wird eine Liste von Geistlichen veröffentlichen wird, die seit den 1940er Jahren des sexuellen Missbrauchs angeklagt sind. Die 71 Namen der Täter betreffen 37 Priester der Diözese Harrisburg, 3 Diakone, 6 Seminaristen. 9 Geistliche kamen aus anderen Bistümern und 16 Namen stammen aus religiösen Gemeinschaften.
Quelle: local21news.com/

1.8.2018 Marie Collins, ehemaliges Mitglied der Päpstlichen Kinderschutzkommission, nennt die Kirchenführer, die von Kardinal McCarricks Missbrauchstaten wussten, ohne etwas dagegen zu unternehmen, "Komplizen". Die vermeintliche "Null-Toleranz" in der US-amerikanischen katholischen Kirche klammere Bischöfe und Kardinäle aus. Kardinal O'Malley fordere nun, was die Kinderschutzkommission, der er als Leiter angehört, bereits 2015 vergeblich gefordert habe: Rechenschaftspflicht für Bischöfe in einem sog. Tribunal. 2015 hatte der Papst seine Zustimmung gegeben, die Glaubenskongregation unter Kardinal Müller sich jedoch geweigert.
Quelle: thetablet

1.8.2018 Die Vereinigung "Leadership Conference of Women Religious" (LCWR) hat ihre Mitglieder aufgefordert, jeden sexuellen Missbrauch durch Geistliche zu melden. Die kirchlichen Behörden forderten sie auf, "Maßnahmen zu ergreifen, um eine Kultur des Schweigens zu beenden, Täter zur Rechenschaft zu ziehen und den Missbrauchten Unterstützung zu gewähren".
Quelle:katholisch.de


31.7.2018 Die chilenischen Bischöfe werden fünf Tage über ihren künftigen Umgang mit Missbrauchsfällen beraten, u.a. darüber, wie sie mit den staatlichen Behörden zusammenarbeiten wollen. Der chilenische Staatsanwalt Emiliano Arias bestätigt, dass seiner Erkenntnis zufolge Ordensobere Beweismittel vernichtet hatten, um Missbrauchsermittlungen in der Kirche zu behindern.
Quelle: Radio Vatikan


31.7.2018 Der Kirchenrechtler Lüdicke präzisiert zur Entlassung eines Kardninals: "Eine Entlassung aus dem Kardinalsstand ist im Kirchenrecht, dem Codex Iuris Canonici (CIC), nicht vorgesehen. Der Verlust der Kardinalswürde dürfte im Fall von Theodore McCarrick dadurch ermöglicht sein, dass er das angeboten und Papst Franziskus dieses Angebot angenommen hat."
Quelle: Domradio


30.7.2018 Papst Franziskus hat das Rücktrittsgesuch von Bischof Wilson, Adelaide/Australien angenommen. Wilson (67) war im Mai wegen Vertuschung von Missbrauchsfällen zu 12 Monaten Hausarrest verurteilt worden.
Quelle: Radio Vatikan


29.7.2018 “An important ministry for us as bishops is to ‘see, judge, and act.’ It’s not enough to see. Yet, seeing clearly leads to sound judgment that requires fortitude for us to act... If we don't do that as pastors we sell our vocation as shepherds in exchange for a career as hirelings.” (Ein wichtiger Dienst ist es für uns als Bischöfe zu sehen, zu urteilen und zu handeln. Es genügt nicht zu sehen. Doch klares Sehen führt eindeutig zu einem gesunden Urteil, das Kraft braucht, damit wir handeln können. .. Wenn wir das als Hirten nicht tun, verkaufen wir unsere Berufung als Hirten im Tausch für eine Karriere als Mietlinge."
Das sagt Bischof
Michael F. Olson von Fort Worth, Texas den Gläubigen. Die Gerechtigkeit verlange, dass alle Mitglieder der Kirchenleitung, die von den Verbrechen von Kardinal McCarrick wussten und nichts dagegen taten, zur Verantwortung gezogen werden. Multipliziert würden die schlimmen Auswirkungen von den Taten des Kardinals dadurch, dass finanzielle Abmachungen mit Opfern ohne Transparenz getroffen wurden und ohne Konsequenzen für den Kardinal blieben.
KArdinal McCarrick war eine führende Stimme, die in der US-Kirche 2002 Reformen forderte. Er gilt als
Architekt der "Charta für den Schutz von Kindern und Jugendlichen"
Quelle: catholicnewsagency.com  cruxnow


28.7.2018 Die Grand Jury zur Untersuchung des sexuellen Missbrauchs in sechs katholischen Diözesen in Pennsylvania (Harrisburg, Pittsburgh, Allentown, Scranton, Erie und Greensburg) nennt mehr als 300 Priester, die Missbrauchstäter waren. Damit dürften in den genannten Bistümern mehr kirchliche Missbrauchstäter sein als in Boston (248 Priester als Täter).
Quelle:
pennlive.com

28.7.2018 Die Nachrichten sind nicht eindeutig: Entweder hat der Papst Kardinal McCarrick aus dem Kardinalsamt entlassen oder McCarrick bat um seinen Rücktritt vom Kardinalsamt und der Papst nahm das Rücktrittsgesuch an. Hans Zollner geht davon aus, dass der Papst den Kardinal entlassen hat.
Quelle:
cbsnews.com   ncronline.org  katholisch.de  Radio Vatikan
Kommentar: Es macht einen Unterschied, ob der Papst den Kardinal entlässt oder dessen Rücktrittsgesuch annimmt. 

27.7.2018 Mark Crawford berichtete dem damaligen Erzbischof Theodore McCarrick, dass er von einem Priester sexuell missbraucht wurde. McCarrick sagte Crawford zu, dass der Priester nie wieder Zugang zu Kindern haben werde. Zwei Jahre später wurde sein Täter bei einer Kinderparty mit McCarrick fotografiert.
27.7.2018 Drei Nonnen der Congregación Hermanas del Buen Samaritano in Molina, Bistum Talca, Chile, berichten von sexuellen Übergriffen, unmenschlichen Arbeitsbedingungen und Machtmissbrauch durch Priester, aber auch eine ältere Nonne. 15 Novizinnen verließen den Orden. Den Nonnen, die sich bei der Oberin beschwerten, antwortete die Oberin: "Du läufst wie eine läufige Hündin hinter den Schwestern her". Die Opfer wurden gezwungen "Buße zu tun" und mit monatelangem 24 Stunden Bereitschaftsdienst ohne Wochenende bestraft. Das schloss die Bedienung ihrer Peiniger ein. Ihre Post wurde kontrolliert und Telefonate vermutlich abgehört. So konnten sie niemandem außerhalb des Konvents informieren.
Die berichtenden Nonnen wurden auch Zeuginnen von Kommentaren von Kardinal Ezzati, Erzbischof Scapola (Nuntius) und des Bischofs von San Bernardo, Errazuriz. Die Herren beschimpften die Opfer, die Aufklärung im Fall Karadima forderten und fragten, wann die Opfer "endlich aufhören". Eine der Nonnen berichtete, Karadima habe nach seiner Verurteilung von ihrem Orden etwa 25.000 Euro erhalten für seine "persönlichen Bedürfnisse". Entlassene Nonnen erhielten keine Unterstützung durch den Orden - sie hatten nie ein Gehalt erhalten und keine Rentenbeiträge gezahlt.

Beschwerdeschreiben an Erzbischof Scapola blieben unbeantwortet, die Oberin, Patricia Ibarra Gómez, verweigerte jeden Kommentar, der frühere Bischof von Talca, Horacio Valenzuela, zog es vor, aus seinem Arbeitsbüro über den Garten vor den Fragen zu fliegen. Kürzlich wurde er vom Papst wegen seiner Beteiligung an der Vertuschung der sexuellen Agressiones Karadimas des Amtes enthoben.

Quelle: newslocker.com

27.7.2018 Kardinal Sean O’Malley fordert, dass die Kirche „schnell und entschieden“ gegen bischöfliche Missbrauchstäter reagieren müsse; die große Enttäuschung und Wut vieler Menschen sei nur verständlich. Die Opfer müssten gelobt werden, dass sie ihre tragischen Erfahrungen öffentlich machen und müssten mit Respekt und Würde behandelt werden.
O'Malley wird von dem New Yorker Priester Boniface Ramsey vorgeworfen, O'Malley habe 2015 auf seine Konfrontation mit Vorhaltungen gegen McCarrick nicht reagiert. O'Malley reagierte: Er habe den Brief Ramseys "nicht persönlich erhalten".
Das Erzbistum Boston teilte Boniface Ramsey mit, O'Malley könne nichts tun, da die Angelegenheit nicht in seine Rolle als Leiter der Kommission für sexuellen Missbrauch des Vatikans oder seiner Erzdiözese fiel.
Quelle:
religion.orf.at  ncregister.com

26.7.2018 Kardinal Theodore McCarrick wird vorgeworfen, Priesterseminaristen sexuell missbraucht zu haben. Der Priester Desmond Rossi, Diözese Albany, war wohl einer von ihnen. Die mehrfachen sexuellen Belästigungen durch McCarrick und ein Übergriff zweier Priesterkollegen verursachten bei Rossi eine tiefe Depression. Rossi ließ sein Amt 15 Jahre ruhen und nahm erst 2017 den Dienst wieder auf. Sein jetziger Bischof Edward Scharfenberger sagte Rossi seine volle Unterstützung für die Veröffentlichung seiner Erfahrungen zu. Dies sei notwendig für die eigene Heilung des Geistlichen UND die Solidarität mit anderen Opfern, sagte Scharfenberger.
Quelle: katholisch.de


25.7.2018 Am 25. und 26. August besucht Franziskus Irland anlässlich des Welttreffens der Familien. Missbrauchsopfer in Irland fordern, dass der Papst den Anteil, den der Vatikan an den Vertuschungen von Missbrauchsfällen hat, benennt - ähnlich wie in Chile. Marie Collins, ehemaliges Mitglied der Päpstlichen Kinderschutzkommission, sagt: "The devastation to ordinary Catholics, ordinary people was huge, leaving aside survivors and their families altogether." Große Worte und allgemeine Entschuldigungen bewirkten nichts, sagte Collins.

25.7.2018 Der NCR macht darauf aufmerksam, dass in Missbrauchsfällen, die von Klerikern verübt werden, der Verrat an der Gemeinschaft unberücksichtigt bleibt. Geschehen müsse eine tiefgründige Gewissenserforschung aller, die in den letzten 40 Jahren Macht in der Kirche innehatten. Sie müssten sagen, was sie jeweils wussten, was sie tolerierten und worüber sie geschwiegen haben.
Quelle: ncronline.org


25.7.2018 Inzwischen häufen sich - nicht überraschend - Missbrauhsvorwürfe auch gegen katholische Bischöfe und Kardinäle. Der Bostoner Kardinal und Vorsitzende der päpstlichen Kinderschutzkommission, Sean O'Malley, sagt, hier gebe es eine große Lücke und es seien "klarere Verfahren erforderlich. Dabei hat er nicht nur sexuellen Missbrauch von Minderjährigen im Blick, sondern auch den "sexuellen Umgang" von Bischöfen und Kardinälen mit Erwachsenen. Er kündigte an, er werde das Thema im Vatikan mit "großer Dringlichkeit" zur Sprache bringen.
Quelle: domradio.de
Kommentar: Der gesamte Bereich sexuellen Missbrauchs durch katholische Priester/Kleriker in seelsorglichen Abhängigkeitsbeziehungen, von dem mutmaßlich nicht wenige junge Frauen betroffen sind, hat in Deutschland noch kaum Interesse gefunden.  

25.7.2018 Mit schöner Regelmäßigkeit erheben Kirchenverantwortliche die Forderung, dass die katholische Kirche sexuellen Missbrauch durch Kleriker entschiedener aufklären und ahnden müsse. Dieses Mal kommt die Forderung von Kardinal Sean O'Malley, Boston, der u.a. Präsident der Päpstlichen Kinderschutzkommission ist.
Quelle: vaticannews.va


25.7.2018 Die chilenische Justiz hat den Erzbischof von Santiago de Chile, Kardinal Ricardo Ezzati vorgeladen. Er muss sich zu dem Vorwurf äußern, der Klerus habe sexuellen Missbrauch ranghoher Geistlicher vertuscht. Ezzati hatte übrigens Auftrag, die Gründungen Degollados und der Legionäre zu untrsuchen. Seine Untersuchung der chilenischen Legionärs-Universität Finis Terrae bestand in einem einstündigen Treffen mit dem akademischen Rat der Universität.
Quelle: religion.orf.at

24.7.2018 Die chilenische Bischofskonferenz wird eine Sondersitzung abhalten. Chilenische Ermittlungsbehörden untersuchen Vorwürfe gegen 138 Kleriker und  20 Laien. 266 Opfer sind betroffen, 178 davon Minderjährige, 31 Erwachsene und 57 nicht näher benannte Opfer.
Quelle: vaticannews.va  religion.orf.at
24.7.2018 Kardinal Theodore McCarrick, der jetzt des Missbrauchs eines Kindes und von Seminaristen beschuldigt wird, war 2002 eine führende Stimme in der Reaktion der US-Kirche auf die Missbrauchskriste. In dem Dokument, das die Bischofskonferenz verabschiedete, wird lediglich von Priestern und Diakonen gesprochen, die Rechenschaft ablegen sollten und sanktioniert werden sollten, wenn sie Kinder/Jugendliche sexuell missbrauchten. Erzbischof Elden Curtiss, Omaha, fragte nach dieser Sprachregelung und wies darauf hin, dass auch Bischöfe Kleriker seien. Im Kirchenrecht wird von Klerikern gesprochen, das Diakone, Priester, Bischöfe, Kardinäle... umfasst. Offensichtlich sahen die Bischöfe nicht, dass in den eigenen Reihen Missbrauchstäter sein könnten - McCarrick jedoch hätte es besser wissen müssen.
2005 und 2007 zahlten die Diözese Metuchen und die Erzdiözese Newark Gelder an Priester, die sagten, sie seien von McCarrick missbraucht worden. Ob der Erzbischof John Myers und der Bischof Paul Bootkoski die Zahlungen und ihre Gründe dem Vatikan oder dem Nuntius meldeten, ist unbekannt. Die Gemeinden jedenfalls wurden nicht - wie in den USA üblich - informiert.
Auch andere Bischöfe, die mit McCarrick in Kontakt waren, könnten von seinem Verhalten gewusst haben:
Kardinal Joseph Tobin, Bischof James Checchio und Kardinal Donald Wuerl. Auch Kardinal Kevin Farrell, Präfekt des Dikasteriums für Laizität, Familie und Leben, könnte mehr gewusst haben: Er teilte in Washington eine Wohnung mit McCarrick.
Kardinal Sean O'Malley, Boston, der Mitglied des Kardinalsrats ist und Präsident der Päpstlichen Kinderschutzkommission
muss sich von Pater Boniface Ramsey, einem New Yorker Priester, fragen lassen, was mit seiner - Ramseys - Meldung von 2015 geschehen ist. Ramsey hatte O'Malley über Vorwürfe gegen McCarrick berichtet, jedoch keine Antwort von O'Malley erhalten.
Auch gegen Bischof Michael Hoeppner, Crockston, liegt der Vorwurf vor, er habe einen Diakon, Ronald Vasek, gezwungen, den Vorwurf des Missbrauchs durch Bischof Hoeppner zurückzunehmen.
Quelle:ncregister.com

katholisch.de 25.7.2018

21.7.2018 Papst Franziskus hat den Rücktritt des Weihbischofs von Tegucigalpa, Honduras, Juan José Pineda Fasquelle (57), angenommen. Der Vatikan gab keine Gründe an. Bekannt wurde, dass Anzeigen ehemaliger Seminaristen wegen "sexuellen Missverhaltens des Weihbischofs vorliegen.
Quelle: channelnewsasia.com/  vaticannews.va
mehr unter de.catholicnewsagency.com

20.7.2018 Mary E. Hunt, amerikanische Theologin, macht darauf aufmerksam, dass weitere Bereiche von Machtmissbrauch durch katholische Kleriker weiterhin ein blinder Fleck sind. Dies gilt einmal für Abhängigkeitsverhältnisse von Seminaristen und untergebenen Priestern, die auf Vorgesetzte und Bischöfe angewiesen sind, wenn sie Priester werden wollen oder in der Kirche Karriere machen wollen.
Hunt sagt weiterhin: "The abuse of minors and the utilization of underlings are variants on the systematic abuse of women rooted in an ideology of female subordination to male power. To have that top-down schema recapitulated with young and vulnerable men is totally consistent with the patriarchal logic on which it is based." Hunt fürchtet, dass es wenig Hoffnung auf dringend benötigte Veränderungen im priesterlichen Verhalten und den kirchlichen Strukturen gibt.

Quelle: ncronline.org

20.7.2018 Gegen den inzwischen suspendierten amerikanischen Kardinal Theodore McCarrick wird neben dem sexuellen Machtmissbrauch von Seminaristen und Priesteranwärtern auch über den jahrelangen sexuellen Missbrauch eines anfänglich 11-jährigen Jungen berichtet. Dem Vatikan seien die Vorwürfe "seit Jahren" bekannt, berichtet AP.
Quelle: catholicnewsagency.com  cruxnow.com 

20.7.2018 Der Papst hat den Rücktritt des Weihbischofs der Erzdiözese von Tegucigalpa in Honduras, Juan José Pineda Fasquelle (57), angenommen. Gründe wurden nicht genannt.
Quelle: vaticannews.va

19.7.2018 Australiens Premierminister Malcolm Turnbull hat den Papst gebeten, dass er Erzbischof Philip Wilson aus seinem Amt entfernt. Wilson weigert sich zurückzutreten - trotz einer Verurteilung zu zwölf Monaten Haft.
Quelle: katholisch.de

18.7.2018 Alexander Probst hat als Domspatzenschüler Gewalt und Missbrauch erlebt, als einer dr ersten das Schweigen gebrochen und ist heute im Aufarbeitungsgremium des Bistums Regensburg. Er bezeichnet die Zusammenarbeit mit dem Bisum als optimal.
Quelle: br

18.7.2018 Angesichts der sog. Flüchtlingskrise, die eine Krise der Menschlichkeit ist, sei an Ruth Andreas-Friedrich: Der Schattenmann. Tagebuchaufzeichnungen 1938 - 1945, Berlin 1947 erinnert.

17.7.2018 Die Laienorganisation im chilenischen Bistum Osorno fordert den Rücktritt von Kardinal Ezzati als Erzbischof von Santiago. Ezzati habe durch die Handhabung von Missbrauchsfällen Autorität verloren. Ezzati erklärte, die Justiz habe das letzte Wort. Er solidarisiere sich mit den Opfern und fühle großen Schmerz für Munoz, seine Familie und die Opfer. Munoz war Kanzler des Erzbistums Santiago, Missbrauchsbeauftragter und Missbraucher von sieben Kindern.
Quelle: domradio.de

14.7.2018 In Indien bitten 168 UnterzeichnerInnen - darunter Mitglieder der Vereinigung indischer Theologen, des Frauen-Theologen-Forums und der Bewegung christlicher Frauen in Indien - den Papst, den unter Vergewaltigungsverdacht stehenden Bischof Franco Mulakkal, 54, seines Amtes zu entheben. Die indische Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bischof Mulakkal weist die Anschuldigung der Ordensfrau zurück. Die Ordensfrau habe die Vergewaltigung frei erfunden, um von einem kircheninternen Disziplinarverfahren gegen sie abzulenken, in dem ihr ein sexuelles Verhältnis mit dem Ehemann einer Cousine vorgeworfen wird.
Die katholische Bischofskonferenz in Indien hat Rrichtlinien für den Umgang mit Missbrauchsvorwürfen verfasst, die sind aber nicht öffentlich.
Quelle: katholisch.de

14.7.2018 In Temuco und Villarrica, Chile, haben die staatlichen Behörden am Freitag Dokumente und Computer bei Razzien gegen die katholische Kirche beschlagnahmt. Die Bischöfe hatten sich geweigert, die von den Staatsanwälten angeforderten Informationen zu übergeben.
Quelle: presstv.com

13.7.2018 Im Januar 2018 räumte der chilenische Priester, ehemaliger Kanzler der Erzdiözese Santiago, Oscar Munoz ein, einen Minderjährigen missbraucht zu haben. Munoz war der Beauftragte der Erzdiözese Santiago, der Zeugenaussagen von Missbrauchsopfern entgegennahm, die sich bei der Kirche meldeten. Im Mai 2018 wurde Munoz abgesetzt. Inzwischen wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor, sieben Kinder sexuell missbraucht zu haben. Die Vorwürfe beziehen sich auf die Zeit von 2002 bis 2018. Zunächst hatte die kath. Kirche selbst ermittelt, dann den Fall an den Vatikan weitergegeben. Im Juni hatten sich die chilenischen Strafverfolgungsbehörden eingeschaltet und Archive der kath. Kirche durchsucht. Die chilenischen Behörden gehen auch dem Vorwurf nach, dass hochrangige Geistliche - u.a. Erzbischof Francisco Javier Errazuriz und Rivardo Ezzati, Missbrauch vertuscht hätten.
Quelle: religion.orf.at  Cruxnow, 15.7.2018

12.7.2018 Der frühere Bischof von Regensburg, Müller, wurde während des öffentlichen Hearings "Kirchen und ihre Verantwortung zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs als abschreckendes Beispiel, wie die kath. Kirche mit Missbrauchsfällen und Opfern umgegangen ist, benannt. Kardinal Marx war nicht zu dem Hearing erschienen.
Quelle: regensburg-digital.de

12.7.2018 Auf Hawai gibt es ein neues Gesetz, das Missbrauchsopfern bis April 2020 Anzeige gegen mutmaßliche Missbrauchstäter erlaubt. Derzeit liegen Beschuldigungen gegen 58 Geistliche vor. Die meisten Anzeigen betrafen die katholische Kirche. Ein Bericht geht davon aus, dass auf Hawai Priester geschickt wurden, die andernorts sexuellen Missbrauch begangen haben. 2017 gab es auf Hawai, das identisch ist mit dem Bistum Honolulu, 134 Priester und Ordenspriester.
Quellen: kitv.com  de.wikipedia.org

10.7.2018 Hans Zollner, Leiter des Kinderschutzzentrums an der Päpstlichen Universität Gregoriana empfiehlt, bei der Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in der kath. Kirche schnellere und zentrailisierte Prozesse, um Vertuschungen durch Kirchenobere zu verhindern. Die juristischen Vorgaben über das Vorgehen bei Anschuldigungen seien in der kath. Kirche weltweit gleich. In den Bistümern werden Voruntrsuchungen angestellt, die im Fall begründeter Anschuldigung an die Glaubenskongregation weitergeleitet werden müssen. Um in den ORtskirchen angemessen mit den Fällen umgehen zu können, seien mehr Kirchenrechtler notwendig.
Quelle: vaticannews.va  s. jedoch apnews.com/

4.7.2018 Im Bistum Cheyenne, USA, haben sich Missbrauchsvorwürfe gegen den emeritierten Bischof Joseph Hart bestätigt. Das gab das Bistum nach eigenen Untersuchungen bekannt. Die Staatsanwaltschaft hatte ihre Untersuchung aus Mangel an Beweisen eingestellt. Hart wird beschuldigt, 1976 zwei Jungen mehrfach sexuell missbraucht zu haben. Er wies diese Anschuldigungen stets zurück. 
Quelle: katholisch.de

4.7.2018 Der australische Erzbischof Philip Wilson geht in Berufung. Nach Abschluss des Berufungsverfahrens will er entscheiden, ob er dem Papst seinen Rücktritt anbietet.
Quelle: katholisch.de


3.7.2018 Der suspendierte amerikanische Kardinal Theodore McCarrick hat wohl jahrzehntelang sexuellen Machtmissbrauch begangen. Dem Erzbistum Washington seien keine weiteren Vorwürfe bekannt außer denen zu Beginn der 1970er Jahre. "Der amerikanische Journalist Rod Dreher berichtet in der jüngsten Ausgabe des „American Conservative“ von zahlreichen weiteren Vorfällen in den Diözesen New York und Metuchen, wo McCarrick in den siebziger und achtziger Jahren tätig war. Aus Gerichtsdokumenten und aus eigenen Recherchen Drehers ergibt sich das Bild eines Priesters, Bischofs und Erzbischofs, der seine wachsende Macht systematisch zur sexuellen Ausbeutung von Seminaristen und Priesteranwärtern ausnutzte. Seine Opfer waren in aller Regel nicht minderjährig, aber sie waren ihm untergeben. Die eifrige homosexuelle „Aktivität“ McCarricks war weithin bekannt. Doch weil der Kardinal mächtig, gut vernetzt und ein fleißiger Spendensammler war, schwiegen das kirchliche, politische und intellektuelle Establishment."
In Amerika wird McCarrick mit dem Hollywood-Produzenten Weinstein verglichen.
Quelle: FAZ

3.7.2018 Der wegen Vertuschung von Kindesmissbrauch schuldig gesprochene australische Erzbischof Philip Wilson ist zu zwölf Monaten Haft verurteilt worden. Er ist einer der ranghöchsten verurteilten römisch-katholischen Geistlichen in Australien. Es klärt sich noch, ob er die Haft im Hausarrest verbringen kann.
Quelle: orf  katholisch.de  domradio.de

1.7.2018 Über die Schwerhörigkeit der evangelischen Kirche, wenn Missbrauchsopfer Anzeige erstatten.
Quelle: wdr.de  

1.7.2018 Im Vatikan gibt es noch immer kein Verfahren für den Umgang mit Bischöfen, die Missbrauchsfälle innerhalb des Vatikans nicht behandeln. 
Quelle: apnews.com/

29.6.2018 Nicht wenige Flüchtlinge sind traumatisiert durch Krieg, Hunger, Gewalt im Herkunftsland und auf der Flucht, sexuelle Gewalt inbegriffen. Die neuen Beschlüsse des EU-Gipfels werden von Hilfsorganisationen scharf kritisiert. Pro-Asyl spricht von einem "Gipfel der Inhumanität".
Quelle: Domradio

29.6.2018 Der frühere Bischof von Orleans Andre Fort soll von einem Missbrauchsfall gewusst haben, diesen aber nicht der Justiz gemeldet haben. Nun muss er sich wegen Nichtanzeigens eines Missbrauchsfalls vor Gericht verantworten.
Quelle: katholisch.de

29.6.2018 Matthias Katsch, Eckiger Tisch, sagt anlässlich des öffentlichen Hearings der Missbrauchskommission: "Es ist schon traurig, dass wir acht Jahre, nachdem wir diese Bombe in der Öffentlichkeit erlebt haben, oder es war von Missbrauchs-Tsunami die Rede, immer noch am Anfang stehen. Aber so ist es. Wir sind mit der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im Rahmen der katholischen Kirche, für die ich sprechen kann, immer noch am Anfang."
Quelle: deutschlandfunk  dlf  
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