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Das Team

Erika KerstnerErika KerstnerErika Kerstner

Ich bin Jahrgang 1951 und war bis zu meiner Pensionierung 2014 Lehrerin an Grund- und Hauptschulen. U.a. habe ich katholische Religion unterrichtet. Im Jahr 2000 begann ich Ausschau zu halten nach Frauen, die als Minderjährige oder Erwachsene sexualisierte Gewalt erleben mussten und auf der Suche nach Halt im christlichen Glauben sind. So entstand 2002 diese Internetplattform.

Die Frage, ob die Gründungsdokumente der Christen für Menschen, die unter die Räuber gefallen sind, eine Hilfe im Leben mit anhaltenden Traumafolgen sein können, hat mich seit den 1980er Jahren beschäftigt und seither nicht losgelassen. Von Betroffenen, die durch sexualisierte Gewalt oft aus ihrer bisherigen christlichen Beheimatung vertrieben worden waren, lernte ich, dass es manchmal auch Antworten auf die Frage nach Beheimatung und Wiedergewinnung zerstörter Würde gibt. Austausch und Vernetzung miteinander sind dabei hilfreich. 

Zugleich bemühe ich mich, in den Kirchen Interesse an Betroffenen und Verständnis für ihre Bedürfnisse im Blick auf den Glauben zu wecken.

2012 erhielt ich für die Gewaltarbeit das Bundesverdienstkreuz, das ich dankbar stellvertretend für so viele Opfer entgegengenommen habe.

Wenn Sie mehr von mir erfahren wollen, schreiben Sie mir doch kurzerhand: rika_k@posteo.de. Ich freue mich darüber. 


 

Mein Name ist Barbara Haslbeck, Dr. Barbara HaslbeckDr. Barbara Haslbeckich bin 46 Jahre alt und arbeite hauptberuflich als katholische Theologin im Bereich der Fort- und Weiterbildung von pastoralem Personal. Während meines Promotionsstudiums führte ich Gespräche mit Menschen, die als Kind sexuellen Missbrauch erlebt haben. Mich interessierte, welche Bedeutung der christliche Glaube in ihren Lebensgeschichten hat. Seitdem bin ich an diesen Fragen dran geblieben:

  •     Wie können Betroffene Begleitung finden, die sie auch in religiösen Fragen ernst nimmt?
  •     Warum erleben Betroffene, dass ihre Themen im kirchlichen Raum tabuisiert und sie ausgegrenzt werden?
  •     Wie kann religiöse und liturgische Sprache Betroffenen Worte anbieten, die aus der Sprachlosigkeit und Isolation heraus führen?

Zu diesen Fragen erlebe ich spannende Gespräche – etwa im Kontakt mit Betroffenen oder in Fortbildungsveranstaltungen mit Seelsorger*innen und Berater*innen. Die Mitarbeit bei GottesSuche ist für mich sehr wertvoll, weil ich erleben kann, wie Menschen neu Vertrauen entwickeln und Boden unter den Füßen gewinnen.


 

Dr. Andreas StahlDr. Andreas StahlMein Name ist Andreas Stahl (*1989) und ich bin Vikar (Pfarrer in Ausbildung) in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Auch wenn ich selbst bisher von traumatisierender Gewalt verschont geblieben bin, erlebte ich schon früh in meinem Freundeskreis, wie stark Menschen von Gewalt gezeichnet werden können. Dass Gewalt mich als Christen auch in meinem Glauben angeht, wurde mir während meines Theologiestudiums durch verschiedene Begegnungen im In- und Ausland bewusst. Meine Doktorarbeit über „Traumasensible Seelsorge: Grundlinien für die Arbeit mit Betroffenen von Gewalt im sozialen Nahraum", wird wahrscheinlich Mitte des Jahres erscheinen. Ich hoffe einen Beitrag dazu leisten zu können, dass christliche Kirchen und Gemeinden sichere und traumasensible Orte werden.

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