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 Zu mir

 Ich bin Jahrgang 1951 und verheiratet. Wir haben drei erwachsene Kinder und drei Enkelkinder:-). Bis zu meiner Pensionierung 2014 war ich Lehrerin an Grund- und Hauptschulen und habe u.a. katholische Religion unterrichtet. Im Jahr 2000 begann ich Ausschau zu halten nach Frauen, die als Minderjährige oder Erwachsene sexualisierte Gewalt erleben mussten und auf der Suche nach Halt im christlichen Glauben sind. So entstand 2002 diese Internetplattform.

Die Frage, ob die Gründungsdokumente der Christen – das patriarchale Buch: die jüdisch-christliche Bibel – für Menschen, die unter die Räuber gefallen sind, eine Hilfe im Leben mit anhaltenden Traumafolgen sein können, hat mich seit den 1980er Jahren beschäftigt und seither nicht losgelassen. Einige meiner Fragen haben Antworten gefunden, andere sind weiterhin offen – es bleibt also spannend. Eine große Bereicherung ist eine Arbeitsgruppe, die zunächst miteinander Althebräisch – die Sprache des Alten Testamentes – lernte und seither biblische Texte übersetzt: Buch der Richter, Ruth, Jeremia, Amos, Psalmenbücher …. Wenn ich das Alte Testament im Original lese, ergeben sich immer wieder neue Perspektiven.

Bis 2014 konnte ich mich in einer Kirchengemeinde beheimaten, die das Anliegen gewaltüberlebender ChristInnen mitgetragen hat, Ressourcen bereitstellte, Interesse an der Gewaltarbeit zeigte und Anteil nahm. Allen voran danke ich der katholischen Gemeindereferentin Marieluise Gallinat-Schneider und dem katholischen Pfarrer Dr. Jörg Sieger.

Andere Frauen – und manch Verbündeter im Hintergrund – kamen dazu. Zunächst natürlich betroffene Frauen, die mir ihr Vertrauen schenkten. Einige davon sind Mitglieder der Mailingliste, viele habe ich im Laufe der Jahre persönlich kennengelernt. Sie tragen dazu bei, dass mein Leben reich und sinnvoll ist. 

Dann darf ich dankbar an Dr. Barbara Haslbeck denken, die seit vielen Jahren nicht nur eine Freundin geworden ist, sondern auch die Gewaltarbeit mit wertvollen Hinweisen und konstruktiver Kritik begleitet. So war es kein Zufall, dass mit ihr und mit Annette Buschmann gemeinsam die Idee entstand, miteinander ein Buch über “Seelsorge nach sexuellem Missbrauch”  aus der Perspektive der Opfer zu schreiben. Annette Buschmann brachte nicht nur Erfahrungen aus der Ehe- und Lebensberatung ein, sie erweiterte auch den Blick auf Perspektiven der neuen Bundesländer und gab der evangelischen Sicht ein größeres Gewicht. Danke!

2012 erhielt ich für die Gewaltarbeit das Bundesverdienstkreuz, das ich dankbar stellvertretend für so viele Opfer entgegengenommen habe.

Wenn Sie mehr von mir erfahren wollen, schreiben Sie mir doch kurzerhand: rika_k@posteo.de. Ich freue mich darüber.

Bundesverdienstkreuz

  

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