Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Forschung und Aufarbeitung

Studien, Aufarbeitungskommissionen, Betroffenenbeiräte in den Bistümern

Bistum AACHEN

24.3.2021 Der vierten Pressemitteilung der Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl zum Verhalten der Verantwortlichen des Erzbistums Köln im Zusammenhang mit dem WSW-Gutachten zu sexuellemMissbrauch im Erzbistum kritisieren die Autor*innen die Nicht-Veröffentlichung des Gutachtens durch das Erzbistum Köln. Sie weisen darauf hin, dass es keine äußerungsrechtliche Bedenken gegen ihr Gutachten gibt und dass das Gercke-Gutachten ein Gutachten von "Recht ohne Moral" sei.  Sie missbilligen die begrenzten Möglichkeiten der Einsichtnahme in ihr Gutachten und bieten erneut seine Veröffentlichung an. Quelle: westpfahl-spilker.de

  • Aufarbeitungskommision: Der Aachener Bischof Helmut Dieser kündigt am 16.11.2020 eine Aufklärungskommission an. 11.3.2021 Nachdem das Bistum Aachen sein Missbrauchsgutachten veröffentlicht hat, werden derzeit Gespräche mit der NRW-Landesregierung Gespräche über die Einrichtung einer unabhängigen Aufarbeitungskommsion geführt. Über die Einrichtung eines Betroffenenbeirats wird nachgedacht. Quelle: Domradio

BISTUM AUGSBURG

  • Aufarbeitungskommission: 13.4.2021 Zur Aufarbeitungskommission im Bistum Augsburg gehören Dr. Bernhard Koloczek, Richter am Bundessozialgericht i. R., Prof. Dr. Michele Noterdaeme, Chefärztin der Kinder-/ Jugendpsychiatrie und –therapie am Josefinum Augsburg, Hubert Paul, Präsident des Sozialgerichts Augsburg, Manfred Prexl, Vors. Richter am OLG München i. R., Prof. Dr. Gerda Riedl, Theologin (Mitarbeiterin der Diözese Augsburg). Die beiden Mitglieder aus dem Betroffenenbeirat fehlen noch. Der Betroffenenbeirat wird von der Aufarbeitungskommission gewählt. Acht Bewerbungen für die fünf Mitglieder des Betroffenenbeirats sind eingegangen. Das Bistum wird alle in seinem Besitz befindlichen Akten, die die Aufarbeitungskommission für ihre Arbeit als relevant erachtet, zur Verfügung stellen. Anders als in der MHG-Studie werden alle kirchlichen Einrichtungen und deren Mitarbeitende - also nicht nur Priester, Diakone und Ordensmänner - untersucht werden. Quellen: Bistum Augsburg   Bistum Augsburg 16.3.2021

ERZBISTUM BAMBERG

  • Studie/Gutachten -

25.2.2021 Der Unabhängigen Aufarbeitungskommission des Erzbistums Bamberg gehören zwei Missbrauchsopfer, zwei Mitarbeiter des Erzbistums Bamberg, ein Richter eines staatlichen Gerichts, eine freiberufliche Diplom-Psychologin und ein Moraltheologe an. Das Erzbistum will ihre Namen nicht nennen. Betroffene sollen unter bestimmten Voraussetzungen (welchen?) auch "Zugang zu den sie betreffenden Informationen und Unterlagen" bekommen. Quelle: BR

Betroffenenbeirat: Aufruf am 26.2.2021

ERZBISTUM BERLIN

  • Aufarbeitungskommission: 14.3.2021 Der Aufarbeitungskommission gehören jeweils drei gewählte Mitglieder des Priester- und des Diözesanrats an. Mitgliedes des Diözesanrates nennen diese Kommission intern, aber nicht unabhängig. Betroffene sind bislang nicht als Mitglieder vorgesehen. Quellen:  dioezesanrat-berlin.de  katholisch.de

BISTUM DRESDEN-MEISSEN

BISTUM EICHSTÄTT

BISTUM ERFURT

  • Studie/Gutachten:-
  • Aufarbeitungskommission: Der zu gründenden Aufarbeitungskommission sollen zwei von der Thüringer Kinderschutzbeauftragten unabhängig benannte Vertreter aus Justiz und Wissenschaft angehören; zwei Mitarbeiter aus der Rechtsabteilung des Bistums und dem Archiv des Bistums und ein Betroffenenvertreter.Aufgabe der Kommission ist es, festzustellen, wie viele Missbrauchsfälle es gab, wie die Verantwortlichen mit Betroffenen und Beschuldigten umgingen und ob es missbrauchsermöglichende Strukturen gab. Die Kommission soll jährlich berichten und nach fünf Jahren einen "vorläufigen Abschlussbericht" erstellen.
  • Betroffenenbeirat: Bistum Erfurt: will wegen der geringen Zahl Betroffener keinen Beirat einrichten (HK 1/2021). Am 18.3.2021 sagt Bischof Niemeyer, er wisse nicht, ob sich genügend Betroffene für den Beirat melden werden. Bischof Niemeyer ruft am 26.3.2021 Betroffene auf, in einer unabhängigen Kommission mitzuarbeiten.

ESSEN

FREIBURG

FULDA

GÖRLITZ

  • Studie/Gutachten: -
  • Aufarbeitungskommission: ?
  • Betroffenenbeirat:

Erzbistum HAMBURG

  • Aufarbeitungskommission: Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung über verbindliche Standards im Erzbistum Hamburg - Im diözesanen Schutzprozess arbeiten Arbeitsgruppen mit insgesamt sieben Mitgliedern, zwei davon im kirchlichen Dienst: externen Fachleute arbeiten rund um das Thema Missbrauch (Prävention, Umgang mit Tätern, Hilfen für Betroffene, missbrauchsbegünstigene Strukturen). Zusammengeführt wird der Prozess von einer Monitoring-Gruppe, der der Landgerichtspräsident Thomas Veen und der ehemalige hessische Kultusstaatssekretär Heinz-Wilhelm Brockmann vorstehen. Beide sind eng in die Gespräche zur Vorbereitung der neuen Kommissionen eingebunden.

BISTUM HILDESHEIM

ERZBISTUM KÖLN

  • Studien/Gutachten: Gutachten Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl - nicht veröffentlicht Kritik des unbekannten Gutachtens Sondergutachten Fall Nikolaus A. Kölner Gercke-Gutachten: 24.3.2021 Der vierten Pressemitteilung der Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl zum Verhalten der Verantwortlichen des Erzbistums Köln im Zusammenhang mit dem WSW-Gutachten zu sexuellemMissbrauch im Erzbistum kritisieren die Autor*innen die Nicht-Veröffentlichung des Gutachtens durch das Erzbistum Köln. Sie weisen darauf hin, dass es keine äußerungsrechtliche Bedenken gegen ihr Gutachten gibt und dass das Gercke-Gutachten ein Gutachten von "Recht ohne Moral" sei.  Sie missbilligen die begrenzten Möglichkeiten der Einsichtnahme in ihr Gutachten und bieten erneut seine Veröffentlichung an. Quelle: westpfahl-spilker.de
  • Aufarbeitungskommission: 18.3.2021 Ankündigung der Berufung einer unabhängigen Kommission
  • Betroffenenbeirat: Nachrichten aus dem Betroffenenbeirat im Erzbistum Köln

BISTUM LIMBURG

BISTUM MAINZ

ERZBISTUM MÜNCHEN

BISTUM MÜNSTER

BISTUM OSNABRÜCK

ERZBISTUM PADERBORN

  • Studie: Gutachten: 2020 Auftrag für Unabhängige Studie: Universität Paderborn -Kirchenhistorikerin Nicole Priesching. Untersuchungszeitraum 1941-2002. Ergebnisse 2022/23
  • Aufarbeitungskommission: Katholischen Laien fordern die Einrichtung einer Aufarbeitungskommission. Das Erzbistum will die Kommission noch in diesem Jahr einrichten. 5.3.2021 - Ein Statut zur grundlegenden Aufgabe und Zusammensetzung der Aufarbeitungskommission ist in Arbeit. Es gibt Kontakt zu möglichen Mitgliedern. Die Aufarbeitungskommission soll die Jahre 2002 bis in die Gegenwart in den Blick nehmen. 23.4.2021
  • Betroffenenbeirat: Erzbistum Paderborn Absichtserklärung vom 4.6.2020. Am 23.4.2021 berichtet das Erzbistum, der Interventionsbeauftragte Thomas Wendland sei dabei, Kontakte zu möglichen Mitgliedern des Betroffenenbeirates aufzunehmen und das Besetzungsverfahren zu planen.

BISTUM PASSAU

  • Studie/Gutachten: -
  • Aufarbeitungskommission: Dezember 2020 Aufarbeitungskommission eingerichtet. Mitglieder: Prof. Dr. Gui­do Pollak, Erzie­hungs­wis­sen­schaft­ler und ehe­ma­li­ger Inha­ber des Lehr­stuhls All­ge­mei­ne Päd­ago­gik der Uni­ver­si­tät Pas­sau, His­to­ri­ker und Jour­na­list Dr. Ste­fan Ram­mer; Dr. Mar­tin Lin­der, Kin­der und Jugend­psych­ia­ter aus Regens­burg; Josef Rückl, Poli­zei­prä­si­dent i. R.; Diplom-Sozi­al­päd­ago­gin Michae­la Mül­ler, die für eine Bera­tungs­stel­le bei sexu­el­ler Gewalt tätig ist; Micha­el Stein­dorf­ner und Udo Holy.
  • Betroffenenbeirat: Bistum Passau, Aufruf zur Meldung 17.1.2020;    Bistum Passau 12.11.2020 - 2. Aufruf zur Meldung

BISTUM REGENSBURG

BISTUM ROTTENBURG-STUTTGART

  • Studien/Gutachten: -
  • Aufarbeitungskommission: In absehbarer Zeit ist eine siebenköpfige Aufarbeitungskommission geplant. Namen von Tätern und Opfern werden nicht genannt. 18.12.2020 - (Die seit 2002 bestehende "Unabhängige Komission sexueller Missbrauch" war paritätisch aus kirchlichen Mitarbeiter*innen und ehrenamtlichen Mitgliedern besetzt, also nicht unabhängig, wie der Tübinger Kirchenrechtler Prof.Dr. Anuth feststellte.)
  • Betroffenenbeirat: Bistum Rottenburg-Stuttgart: ist der Ansicht, ein Betroffenenbeirat sei "nicht zwingend vorgeschrieben" (HK 1/2021); vgl. jedoch die Rahmenordnung vom 23.10.2020, in der ein Betroffenenbeirat ODER ein "vergleichbares Gremium" vorgeschrieben ist

BISTUM SPEYER

BISTUM TRIER

  • Studie/Gutachten: 2020 Zwischenbericht des Albertinums, Gerolstein, Bistum Trier - Stellungnahme Betroffener
  • Aufarbeitungskommission: 2021 Aufarbeitungskommission Mitglieder: Dr. Petra Hank, Psychologin mit dem Forschungsschwerpunkt Diagnostik/Evaluationsmethodik an der Universität Trier; Herbert Heyd, Saarbrücken, bisher Abteilungsleiter im saarländischen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (benannt von der Landesregierung Saarland), Professor Dr. Lutz Raphael, Ordinarius für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Trier; Professor Dr. Gerhard Robbers, Justizminister a.D.; Dr. Monica Sinderhauf, Direktorin des Trierer Bistumsarchivs und Kanzlerin der Bischöflichen Kurie. Betroffenenvertreter*innen fehlen noch.
  • Betroffenenbeirat: Bistum Trier - Meldung bis 31.8.2020   7.5.2021 Zum Betroffenenbeirat des Bistums Trier gehören Werner Baulig (Sprecher), Dr. Uwe Christoffer, Werner Huffer-Kilian (Vernetzung mit anderen Betroffenenbeiräten), Prof. Dr. Eric Mührel und Dr. Karl-Horst Wirz. Der Beirat wird sich in Kürze konstituieren. Er wird als Impulsgeber gehört im Vorfeld geplanter Maßnahmen und gibt dazu Hinweise und Vorschläge. - 11.6.2021 Der Betroffenenbeirat im Bistum Trier hat sich offiziell konstituiert. Uwe Christoffer und Karl-Horst Wirz sind Mitglieder in der Aufarbeitungskommission.

BISTUM WÜRZBURG 

Betroffenenbeirat der EKD

© Bild von Gerd Altmann bei Pixabay© Bild von Gerd Altmann bei Pixabay

 

7.5.2021 Die Evangelische Kirche will die Arbeit des Betroffenenbeirates mit sofortiger Wirkung aussetzen. Der Beirat mit 12 Mitgliedern wurde im August 2020 für vier Jahre berufen. Inzwischen sind nur noch sechs namentlich bekannte und ein anonym benanntes Mitglied im Betroffenenbeirat. Die EKD will alle bisherigen Mitglieder zur Evaluation der bisherigen Arbeit einladen. Grund für den Ausstieg von fünf Mitgliedern sind interne Konflikte.

Quelle: Zeit.de

Studie Evangelische Kirche

© Bild von Rachel Burkum auf Pixabay© Bild von Rachel Burkum auf Pixabay

 

2018 Aufarbeitung der Heimerziehung in den Heimen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal

2020 Geplante Studie über Missbrauch in der Evangelischen Kirche

2021 Winkler Ulrike: Kein sicherer Ort. Der Margaretenhort in Hamburg-Harburg in den 1970er und 1980er Jahren, Verlag für Regionalgeschichte, ISBN 978-3-7395-1285-3 3021

© Pixabay - Bild von mcmurryjulie © Pixabay - Bild von mcmurryjulie Weitere Aufrufe an Betroffene

Betroffene aus dem Albertinum, Gerolstein, Bistum Trier können sich ab Herbst 2019 bis Spätsommer 2021 melden. 

8.3.2020 Das Münchener Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) sucht Menschen, die im Bistum Essen sexualisierte Gewalt durch Geistliche oder sonstige Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende des Bistums erlitten haben. Kontakt: Aufruf@ipp-muenchen.de mit Angabe des Namens und einer Telefonnummer. Oder telefonische Meldung vom 10.3.-9.4., dienstags 15-18 Uhr, donnerstags 9-12 Uhr. Tel. 0151/457 298 12.

Außerdem suchen die Wissenschaftler Betroffene, die die Studie in einem Begleitgremium unterstützen wollen. Bislang sind in dem Gremium Wissenschaftler und Vertreter des Bistums. Kontakt: begleitgremium@ipp-muenchen.de. Quelle: lokalkompass.de

Studien katholischer Orden

© Bild von Gerd Altmann auf Pixabay© Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

 

 Ergebnisse der Mitgliederbefragung der Deutschen Ordensobernkonferenz (DOK) zum Thema „Sexueller Missbrauch Minderjähriger und erwachsener Schutzbefohlener durch Ordensangehörige sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und zur Prävention“

BENEDIKTINER

JESUITEN

  • Ursula Raue: Bericht über Fälle sexuellen Missbrauchs an Schulen und anderen Einrichtungen des Jesuitenordens (27.05.2010)
  • Andrea Fischer: Die Verantwortung des Jesuitenordens in bestimmten Fällen von sexuellem Missbrauch durch Mitglieder des Ordens (Canisius-Kolleg) (08.07.2010)

  • Julia Zinsmeister: Schwere Grenzverletzungen zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen im Aloisiuskolleg Bonn-Bad-Godesberg (15.02.2011)

  • Ursula Raue: Bericht über Grenzverletzungen gegenüber Kindern und Jugendlichen im Jesuiten-Kolleg St Blasien (15.02.2011)

  • Arnfried Bintig: Grenzverletzungen im AKO Pro Scouting am Aloisiuskolleg Bonn-Bad Godesberg (06.03.2013)

  • Zwischenbericht - Meldungen über Vorwürfe sexuellen Missbrauchs und sexueller Übergriffe (30.05.2016)

REDEMPTORISTEN

  • Zwischenbericht Collegium Josephinum, Bad Münstereifel

 KARMELITINNEN VOM GÖTTLICHEN HERZEN JESU

ORDENSGEMEINSCHAFTEN, DIE SICH AM VERFAHREN ZUR ANERKENNUNG DES LEIDS" BETEILIGEN

Vatikanische Vorschriften

© Pixabay - Bild von Heinz Teuber © Pixabay - Bild von Heinz Teuber

 

  • Die Verständnishilfe des Vatikans erklärt, dass Anzeigen bei staatlichen Behörden erlaubt seien – bei fortbestehendem päpstlichen Geheimnis. 

1962-03-16 Crimen sollicitationis

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?