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Einige Hinweise für Prediger*innen, die biblische Texte opfersensibel auslegen wollen

Missbrauchsüberlebende sind überall anzutreffen, auch mitten in unseren Kirchengemeinden. Sie hören biblische Texte im Gottesdienst vor dem Hintergrund der eigenen Lebensgeschichte - wie andere Menschen auch. Dabei begegnen ihnen immer wieder Texte, die ihnen - tatsächlich oder vermeintlich - vermitteln, dass sie defizitär glaubende Christ*innen sind. Dies geschieht vor allem dann, wenn biblische Texte ohne jede Differenzierung, ohne Blick auf den Kontext, ohne Verortung in der Ursprungssituation, ohne Rücksicht auf den ursprünglichen Adressatenkreis autoritativ vorgetragen werden und pauschal und 1:1 in das konkrete Leben heutiger Menschen übertragen werden. Ganz so einfach ist es mit Texten aus den Gründungsdokumenten der Christen nicht - und wer Bibelwissenschaft studiert hat und seit dem Studium vertieft hat, weiß das auch.

Es wird nicht möglich sein, in Homilien alle Hürden des Textverständnisses für Missbrauchsbetroffene zu vermeiden. Es geht auch nicht darum, Missbrauchsüberlebenden die widerständige Auseinandersetzung mit biblischen Texten aus falsch verstandenem Mitleid zu ersparen. Das wäre eine Art, die Betroffenen nicht ernst zu nehmen. Aber es sollte möglich sein, aufmerksam für die Schwierigkeiten von Missbrauchsbetroffenen biblische Texte so auszulegen, dass auch sie die frohe Botschaft hören können. Denn ihnen und ihrem Leid gehört der erste Blick Jesu.

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Einige Hinweise zur Vergebung

Im 18. Kapitel des Matthäusevangeliums setzt sich der Evangelist mit dem Leben der jungen christlichen Gemeinden auseinander. Da es auch in den von Matthäus adressierten ersten christlichen Gemeinden Konflikte gab, thematisiert Matthäus auch Vergebung.

Da steht die Forderung Jesu, dass Christen bis zu siebzigmal siebenmal verzeihen (Mt 18,22) sollen, also unendlich oft. Missbrauchsbetroffene könnten an dieser Stelle hören, dass sie alles mit sich machen lassen müssen. Wendet man dieses Jesuswort auf sexuellen Kindesmissbrauch an, dann würde Jesus hier die Opfer beliebig oft den Tätern ausliefern. Es wäre geradezu eine Einladung Jesu an Missbrauchstäter weiterzumachen, denn die Opfer müssen ja verzeihen! Jesus wäre von einem Täter-Unterstützer nicht mehr zu unterscheiden. Dass Jesus sich auf die Seite der Täter schlägt und vom Opfer immer wieder Vergebung eines Verbrechens erwartet, ist kaum anzunehmen. Wahrscheinlicher ist, dass bei dieser Aufforderung zur grenzenlosen Vergebung an ein alltägliches Konfliktszenario in den jungen Christengemeinden gedacht ist - wie etwa eine Lüge, Beleidigung oder Verleumdung (Gnilka: Das Matthäus-Evangelium, S. 145), nicht jedoch an ein Verbrechen.

Matthäus stellt uns im gleichen Kapitel eine andere Szene vor Augen. Da heißt es: „Wenn dein Bruder sündigt (gegen dich ergänzen manche Textzeugen [2]), dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit …. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner.“ (Mt 18,15-17). Wir erfahren nicht, um welche Sünde es sich handelt. Sie muss jedoch so gravierend sein, dass sie am Ende des Versuchs, den Sünder zur Umkehr zu bewegen, einen Ausschluss aus der Gemeinde nach sich zieht, wenn der Sünder nicht umkehrt. Offensichtlich gab es in den adressierten Gemeinden des Matthäus reuelose Sünder und die Praxis, sie aus der Gemeinde auszuschließen. Von Vergebung sagt Mt hier kein Wort. (Allerdings soll der Ausgeschlossene wie ein Heide oder Zöllner behandelt werden, d.h. wie jemand, den man für den Glauben an Jesus gewinnen will.)

Kirchliche Missbrauchstäter zeigen ebenso wie außerkirchliche zu 94 % keine Reue; Kirchenverantwortliche, die Täter schützten und weitere Opfer in Kauf nahmen, stehen nur ausnahmsweise zu ihren Vertuschungen. Täter leugnen, reden das Verbrechen klein, bagatellisieren, beschuldigen das Opfer. Damit müssen Missbrauchsopfer leben.[3] Müssen sie trotzdem vergeben?

Ein zentraler Text im Gemeindekapitel des Matthäus (18, 6-7) ist vermutlich ein echtes Jesuswort. Es heißt: „Wer einem von diesen Kleinen (τῶν μικρῶν), die an mich glauben (πίστις bzw. πιστεύω = die mir vertrauen), Ärgernis gibt[4], für den wäre es besser, wenn er mit einem Eselsmühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde. Wehe der Welt mit ihrem Ärgernis! Es muss zwar Ärgernisse geben; doch wehe dem Menschen, der sie verschuldet.“ (Mt 18, 6-7/Mk 9,42)

In den Kommentaren zu diesem Jesuswort steht normalerweise, dass es beim Ärgernis um den Abfall vom Glauben geht und dass der Glaubensabfall von außen in die Gemeinde hineingetragen wird. Mit den Kleinen seien die Jünger, die ja von Jesus häufiger als Kleingläubige bezeichnet werden, gemeint. Ich möchte Ihnen eine andere Deutung anbieten. Die Anregung dazu nehme ich von Ansgar Wucherpfennig, einem Neutestamentler.

Zu klären ist, was ein „Ärgernis“ ist. Im Griechischen steht dafür „σκανδαλίζειν/skandalizein“  bzw. σκάνδάλων/skandalon. Von daher stammt unser Wort Skandal. Ein σκάνδάλων  ist ursprünglich ein Fallholz, das z.B. bei der Jagd einem Tier zwischen die Beine geworfen wird, damit es hinkt, strauchelt und verletzt oder halbtot liegenbleibt. Im jüdischen und biblischen Sprachgebrauch wird das Verb σκανδαλίζειν häufig im sexuellen Sinn benutzt, kann also auch sexuellen Missbrauch umfassen. Im Deutschen kennen wir diesen Kontext noch im Begriff des „gefallenen Mädchens“. Zur Zeit des Matthäusevangeliums wurden Kinder „skandalisiert“, also zu Fall gebracht nicht nur durch den in Israel verbotenen sexuellen Missbrauch (1. Kor 6, 8-10), sondern auch durch Vernachlässigung, grausame Erziehungsmaßnahmen, Kinderarbeit und Anleitung zu Bettelei und Kriminalität. Solches Leid von Kindern kennen wir bis heute.

Im griechischen Text werden für die Kinder bzw. die Kleinen zwei Begriffe verwendet: "μικρος/mikros" und „παιδίον/paidion“. μικρος bedeutet klein von Gestalt, aber auch unbedeutend, marginalisiert. „παιδίον“ meint ein kleines Kind, einen zu erziehenden Menschen. Heute sprechen wir von „Minderjährigen“. Es geht also wohl tatsächlich um Kinder und Jugendliche, nicht um die Kleingläubigen. Ginge es um die Kleingläubigen, hätte Matthäus sie mit ὀλιγόπιστοι (Mt 6,30) bezeichnet.

Matthäus fügt dem zu-Fall- Bringen von Kindern einen Weheruf an: „Wehe (οὐαὶ grch.) der Welt, … wehe dem  Menschen, durch den der Skandal verursacht ist.“ Wahrscheinlich hat Matthäus mit dem Weheruf auch die christliche Diaspora im Blick. In Palästina war sexueller Kindesmissbrauch eindeutig verboten, obwohl es natürlich auch dort „Knabenschänder“ gab, wie Paulus im 1. Korintherbrief erwähnt (1 Kor 6,9). Die ersten Christengemeinden, die in der griechisch-hellenistischen Welt lebten, waren jedoch mit einer Umgebung konfrontiert, in der sexuelle Beziehungen zwischen Männern und jugendlichen Jungen üblich waren und zwischen Lehrern und Schülern sogar eine anerkannte Erziehungsmaßnahme darstellten. Matthäus will verhindern, dass die jungen Christengemeinden in der hellenistischen Diaspora aus ihrer Umgebung ein Verhalten übernehmen, das Kinder schädigt. Weherufe gehören ursprünglich in den Kontext einer Totenklage. Wenn Jesus also hier einen Weheruf (οὐαὶ ; הוי - hoj) verwendet, dann vermittelt er, dass ein Mensch, der Kinder zu Fall bringen will, besser tot wäre. Eindringlicher kann eine Warnung nicht ausgesprochen werden.

An den Weheruf schließt Matthäus einen Rat an: „Wenn dir deine Hand oder dein Fuß oder dein Auge Ärgernis gibt, dann hau sie ab und wirf sie weg. (VV 8; 9)“ Auch hier wird wieder im Griechischen das Wort „skandalizein“ gebraucht. Die Bilder von „deiner“ Hand, „deinem“ Fuß und „deinem“ Auge zeigen, dass das Ärgernis also gerade nicht von außen kommt, sondern aus dem Menschen und dem Inneren der Gemeinde. Zudem stehen Hand, Fuß, Auge häufig in sexuellem Kontext.

Noch einmal lässt Matthäus Jesus sagen, dass diese Kleinen (V. 10, μικρος) nicht verachtet werden dürfen, denn ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht des himmlischen Vaters. Mt. weiß also, dass Kinder des besonderen Schutzes bedürfen und er setzt den himmlischen Vater als Garanten dieses Schutzes ein.

Im Anschluss an die Warnung, die Kinder nicht zu Fall zu bringen, steht das Gleichnis vom verlorenen Schaf. Der Hirte geht dem einen verlorenen Schaf nach. In diesem Gleichnis geht es in der Version des Lukas um Sünder und Umkehr (Lk 15,3-7). Bei Matthäus jedoch „ist die Geschichte eines verlorenen Schafes die Geschichte eines verlorenen Kindes“, denn er betont in VV. 12-14 noch einmal: „Es ist nicht der Wille eures himmlischen Vaters, dass eines dieser Kleinen verloren gehe.“ Missbrauchsopfer fühlen sich tatsächlich oft wie „verlorene Kinder. Da wäre also jedem Einzelnen verlorenen Kind durch die christliche Gemeinde nachzugehen.

Das gesamte Kapitel über das Leben in der christlichen Gemeinde leitet Matthäus ein mit der Jüngerfrage: „Wer ist denn der Größte im Himmel?“ Das ist die Machtfrage. Und Jesus stellt ein Kind in die Mitte: „Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder (Παιδίον), werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen. … Wer ein solches Kind (Παιδίον) in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf.“ (VV. 18, 3-4).

Am Beispiel des Gemeindekapitels bei Matthäus sehen wir, dass biblische Texte durchaus differenziert mit Vergebung umgehen. Wo es um alltägliche Konflikte geht, wird Vergebung erwartet. Wenn es um Vergehen geht, die anhalten und schwer genug sind, einen Ausschluss aus der Gemeinde zu begründen, spricht Jesus nicht von Vergebung. Wenn Mitglieder der christlichen Gemeinde in der Gefahr sind, Kinder in ihrer Vertrauensfähigkeit zu Fall zu bringen, steht kein Wort von Vergebung - vielmehr eine Totenklage über diejenigen, die Kindern erheblichen Schaden zufügen wollen.

Vergibt der ägyptische Josef seinen Brüdern?

Die hebräische Bibel ist sehr realistisch, auch wenn es um Vergebung geht. Dort ist es zuerst und vor allem Gott, der vergibt. Ausgedrückt wird das mit dem Verb סלח/salach Das einzig mögliche Subjekt zu diesem Verb ist Gott, denn nur Gott kann vergeben.

Die Geschichte des ägyptischen Josefs ist ein Beispiel für zwischenmenschliche Sünden, deren Folgen das gesamte Leben unwiderruflich prägen. Die Brüder Josefs hatten ihn misshandelt und als Sklaven verkauft. Nach der Wiederbegegnung mit Josef und nach dem Tod des Vaters haben die Brüder Sorge, dass Josef sich feindselig gegen sie stelle und ihnen alles Böse vergelte, das sie ihm angetan haben (Gen 50,15). Sie bitten ihn jedoch nicht – wie immer wieder gesagt wird - um Vergebung; ihre Bitte lautet vielmehr: “נָא פֶּשַׁע ‎ שָׂא“. Das bedeutet wörtlich übersetzt: „Trage doch das Vergehen/den Frevel!“ Und das ist ja geschehen: Josef hat tatsächlich die Folgen der bösen Taten seiner Brüder getragen. Er hatte keine Wahl. Die Brüder bieten Josef eine Buße für ihren Frevel an. Sie sind bereit, seine Knechte zu werden. Josef jedoch sagt: „Fürchtet euch nicht! Stehe ich denn an Gottes Stelle?“ D.h. sie brauchen sich nicht vor Josefs Vergeltung zu fürchten. Aber verzeihen wird er ihnen auch nicht, denn um Verzeihung hatten sie nicht gebeten - Verzeihung ist Sache Gottes und Josef macht deutlich, dass er nicht Gott ist.

Vergibt Jesus seinen Mördern?

„Sterbend am Kreuz vergibt er [Jesus] selbst seinen Mördern (s. Lukas 23,34).“ So steht es im Pfarrbrief-Service der deutschen Bistümer. Und das dazu angebotene Bild zeigt, wie ein Mensch an die Nicht-Vergebung gekettet ist und zugleich selbst den Schlüssel zur Befreiung von diesen Ketten in der Hand hält. Der Schlüssel zur Befreiung heißt „Vergebung“. Auch ein Versprechen enthält der Text der dt. Bistümer: „Vergebung befreit und ermöglicht einen neuen Anfang.“ Die Überschrift macht klar, dass es nicht um die Befreiung des Täters von Schuld geht, sondern um die Befreiung dessen, dem Unrecht geschah: „Mach dich frei - vergib!“ In dieser Perspektive ist Vergebung die Tat des Opfers. Allein von ihm hängt es ab, dass es frei wird.

Wer jedoch den Text bei Lk 23,34 liest, liest etwas ganz anderes: Da steht nämlich gar nicht, dass Jesus seinen Mördern vergibt. Da steht: „Jesus aber betete: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“. Damit steht Jesus in der Tradition seines Volkes: Es ist die Sache Gottes zu vergeben. Jesus übergibt die Vergebung an Gott.

Sie sehen an den gängigen  Interpretationen von Vergebung sowohl in der Josefsgeschichte als auch im Kreuzesgeschehen, wie übermächtig der Wunsch nach Vergebung ist – gegen jeden Textbefund und bis in unsere Tage hinein. Dies begegnet uns auch in den Vergebungsaufforderungen an Missbrauchsbetroffene. Nicht die Täter und ihre Helfer werden zu Umkehr, Reue, Bekenntnis und Wiedergutmachung aufgefordert -  die Opfer werden zur Vergebung aufgerufen.

Weitere Hürden Missbrauchsüberlebender bei der Bibellektüre

  • Allgemeine Sündenbekenntnisse: Betroffene sehen sich selbst aufgrund ihres geringen und oft zerrütteten Selbstwertgefühls durchgängig als Sünder und unterscheiden dann selbst oft gar nicht zwischen alltäglichen Schwächen und Fehlern einerseits und Taten, die das Leben gefährden, andererseits.
  • Drohreden, Strafandrohungen, Endzeit- und Gerichtsreden: Weil Betroffenen in der Gewalt Grundvertrauen und ein grundlegendes Gespür für ihren Wert und ihre Würde genommen wurde und weil sie in der Gewalt im Dienste des Überlebens die Schuld auf sich genommen haben, neigen sie in der Folge dazu, sich selbst eher als Unrecht-Täter*innen sehen denn als Unschuldige. Ihnen ist unmittelbar klar, dass sie zur Spreu gehören (Mt 3,12; Mt 24, 40f.) und dass sie sicher nicht unter die Auserwählten (Mk 13) gerechnet werden.
  • Für Betroffene schwierig sind Aufforderungen zum Vertrauen und Glauben: Weil Betroffene Schwierigkeiten mit Vertrauen haben, sehen sie sich selbst als defizitär Glaubende und neigen dazu, sich für ihre Unfähigkeit zu Vertrauen zu verurteilen - obwohl nicht sie diese Unfähigkeit zu verantworten haben (Ps 1,7).
  • Die Aufforderung, das eigene Leid hinzunehmen, wird gelesen als Verbot, gegen Unrecht und Gewalt zu kämpfen (Kol 1,24).
  • Nachfolgeaufforderungen, die mit Selbstverleugnung verknüpft sind oder die Forderung, sein Kreuz auf sich zu nehmen, werden verstanden als Ertragen-Müssen des Missbrauchs (Mk 8,34; Lk 9,23-24).
  • Hinweise, einander anzunehmen, werden oft als Zustimmen-Müssen zu Gewalt gehört (Röm 15,7).
  • Wenn aufgefordert wird, nicht übereinander zu klagen, hören Betroffene ein neues Schweigegebot (Jak 5,9).
  • Die Aufforderung, die Eltern zu ehren (Eph 6,1-3), erleben viele Betroffene als Druck und Belastung und sich selbst als defizitär Glaubende, weil sie zum Beispiel keinen Respekt mehr vor einem missbrauchenden Vater und einer den Täter schützenden Mutter aufbringen können und wollen.
  • Manche haben große Schwierigkeiten mit einem personalen Gottesbild: Wer durch Menschen massiv verletzt wurde, kann oft von einem personalen Gott nichts Gutes mehr erwarten (Ps 27,8).
  • Ein männliches Gottesbild kann bedrohlich sein - aber oft ist ein Gottesbild mit weiblicher Seite auch nicht hilfreicher. Durch die katholische Bibelübersetzung von 2016, die den Gottesnamen mit groß geschriebenem „HERR“ wiedergibt, wird das männliche Gottesbild verstärkt.
  • Viele Betroffene hören und lesen Bibeltexte oft zu ihren Ungunsten, weil sie sich als minderwertig ansehen. Dies kann auch bei Texten geschehen, die eine andere Absicht haben.

Viele christliche Missbrauchsbetroffene wünschen sich in der Auseinandersetzung mit biblischen Terxten ein genaues Hinschauen auf die Texte einerseits, das Leben und die spezifischen Glaubensschwierigkeiten Betroffener andererseits, damit Evangelium auch für sie frohe Botschaft sein kann - tröstlich und herausfordernd zugleich.

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