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Missbrauchsopfer – was können Gemeinden und Seelsorgende tun?

Zugehörigkeit als Lebensthema Betroffener

Missbrauchsopfer fragen: Wo gehöre ich dazu? Wo finde ich Heimat? In der sexualisierten Gewalt haben sie erlebt, dass niemand rettete, auch Gott nicht. „Die Zerstörung von Beziehungen ist kein Sekundäreffekt des Traumas, wie man ursprünglich glaubte. Traumatische Ereignisse wirken sich nicht nur direkt auf die psychischen Strukturen aus, sondern ebenso auf Bindungen und Wertvorstellungen, die den einzelnen mit der Gemeinschaft verknüpfen…. Traumatisierte fühlen sich extrem verlassen, allein und ausgestoßen aus dem lebenserhaltenden Rahmen von menschlicher und göttlicher Fürsorge und Schutz. Nach den traumatischen Ereignissen beherrscht das Gefühl der Entfremdung und Nichtzugehörigkeit jede Beziehung, von engen familiären Bindungen bis zu eher abstrakten Bindungen an gesellschaftliche und religiöse Gemeinschaften.“[1] Umso bedeutsamer ist, dass Betroffene sich in einer Gemeinschaft beheimaten können. In sozialer Isolation können oft lebenslänglich anhaltende Traumafolgen nicht gelindert werden. Es braucht Gemeinschaften, die um die Anwesenheit von Opfern wissen und bereit und in der Lage sind, Betroffenen Heimat anzubieten. Für christliche Betroffene braucht es Kirchengemeinden vor Ort, die offene Ohren und mitfühlende Herzen haben.

Die Zuschauer

Kirchengemeinden müssen sich entscheiden, ob sie Zuschauer der Gewalt sein und bleiben wollen. Wolfgang Sofsky beschreibt die Zuschauer folgendermaßen: „Da ist der Unbeteiligte. Er geht zügig am Ort des Geschehens vorüber, wirft allenfalls einen Blick zur Seite. Der Unbeteiligte schaut nicht hin; er sieht zu, daß er weiterkommt. Er will nichts bemerken, was ihn selbst betreffen könnte. Er tut nicht mit, und er versucht, sich innerlich herauszuhalten. Dies ist nicht mit Unkenntnis zu verwechseln. Der Unbeteiligte ist keineswegs ahnungslos. Er weiß so viel, wie er wissen will. Was er nicht weiß, das will er nicht wissen. Das aber heißt, daß er sehr wohl genug weiß, um zu wissen, daß er nicht mehr wissen will. Dafür trifft der Unbeteiligte mancherlei Vorkehrungen. Seine innere Distanz, seine moralische Teilnahmslosigkeit versteht sich keineswegs von selbst. Sie benötigt Maßnahmen des Reizschutzes, der Wahrnehmungsabwehr. Er tut etwas dafür, daß ihn die Gewalt nichts angeht. Er rüstet sich auf, entrüstet sich, hält sich den Anblick vom Leib, wehrt den unwillkürlichen Impuls ab, auf das hinzusehen, was sich nicht übersehen läßt. Was wie dumpfe Gleichgültigkeit erscheinen mag, ist mithin nicht die Voraussetzung, sie ist das Ergebnis einer überaus aktiven Passivität. Auch das Nichtstun, das Vorübereilen, das Wegsehen sind Handlungen. Sich taub zu stellen, sich selbst mit Blindheit zu schlagen, ist eine Aktivität. Je mehr die Gewalt sich aufdrängt, desto mühevoller diese Abwehr, bis der Schutzschild so abgedichtet ist, daß nichts, aber auch gar nichts mehr in sein Blickfeld geraten kann.“[2]

Christliche Gemeinden, die die Position der Zuschauenden verlassen wollen, machen sich auf einen durchaus langen, nicht unbeschwerlichen Weg. Sie machen die Erfahrung, dass „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, … auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi sind. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände. Ist doch ihre eigene Gemeinschaft aus Menschen gebildet, die, in Christus geeint, vom Heiligen Geist auf ihrer Pilgerschaft zum Reich des Vaters geleitet werden und eine Heilsbotschaft empfangen haben, die allen auszurichten ist. Darum erfährt diese Gemeinschaft sich mit der Menschheit und ihrer Geschichte wirklich engstens verbunden.“ (GAUDIUM ET SPES,1)

Gemeinden realisieren, dass Opfer mitten unter ihnen sind

„Ja, sexualisierte Gewalt gibt es überall, aber doch nicht bei uns!“ So sprechen und denken Gemeindemitglieder. „Ich kenne keine Betroffenen“, sagen sie. Dabei übersehen sie, dass jede/r von uns in einem Bekanntenkreis von 100 Menschen mit statistischer Wahrscheinlichkeit 9 Frauen und 5 Männer kennt, die im Alter von 0 bis 14 Jahren Opfer von Kindesmissbrauch wurden – jeder Siebte.

Nehmen wir Menschen hinzu, die jenseits des 14. Lebensjahres Opfer menschlicher Gewalt wurden (z.B. jede 4. bis 3. Frau, die Partnergewalt erlebt), müssen wir davon ausgehen, dass auch in den Gottesdiensten und in jeder Gemeindeveranstaltung – im Trauergespräch und bei der Beerdigung, im Bibelkreis, in der Mutter-Kind-Gruppe, in der Bildungsveranstaltung…. - Gewaltopfer anwesend sind. Für Gemeindemitglieder ist es wichtig zu realisieren, dass sie immer schon mit Betroffenen zu tun haben, ohne dass ihnen das meist bewusst ist. Betroffene tragen kein Etikett auf der Stirn, das sie kenntlich machen könnte. Sie sprechen auch nur dann von sich, wenn sie Hinweise dafür haben, gehört zu werden.

Gemeinden können hörbereite Gemeinden werden

Der immense Glaubwürdigkeitsverlust vor allem der katholischen Kirchenleitungen darf Gemeinden und PfarrerInnen nicht davon abhalten, sich offensiv auf den Weg zu machen – zu den kirchlichen, aber auch zu den außerkirchlichen Missbrauchsopfern. Eine Gemeinde, die sich zur hörbereiten Gemeinde entwickeln will, informiert sich zunächst über das Vorkommen von Missbrauch (nicht nur im kirchlichen Bereich!), über Traumatisierung durch Menschengewalt, über die Folgen von Traumatisierung. Sie will wissen – von Fachpersonen, Beratungsstellen, TherapeutInnen -, was Betroffene erleben; mit welchen Schwierigkeiten sie zu leben haben; was das Leben Betroffener erleichtern kann; welche Atmosphäre in der Gemeinde herrschen sollte, damit Betroffene sich dort willkommen wissen, ohne sich notwendigerweise kenntlich machen zu müssen.

  • Opfermythen und Opferbeschuldigungen muss Widerstand geleistet werden

Trotz aller medialer Präsenz des Themas in den letzten Jahren stelle ich immer wieder fest, dass viele Menschen wenig und oft auch Falsches von sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige und schutzbedürftige Erwachsene und um die Folgen der Gewalt wissen. „Die arme Kirche – wird so beschuldigt! Irgendwann muss mal Schluss sein mit dem Thema. Ich kann ‚das‘ nicht mehr hören!  Es gibt doch auch andere Menschen mit Problemen! Die müssen doch auch mal in die Zukunft schauen, nicht immer an der Vergangenheit kleben. So ein Thema kann doch einer Gemeinde nicht zugemutet werden! Wenn die endlich vergeben würden, ginge es ihnen auch besser. Und die kommen ja erst, wenn es Geld gibt![3] Warum sind die nicht früher gekommen? Warum haben die keine Anzeige erstattet, direkt nach der Tat?!“ Wenn betroffene Frauen und Männer solche – noch immer gängigen! – Äußerungen hören, wissen sie, dass sie gut daran tun, sich nicht zu erkennen zu geben.

Anders sieht das aus, wenn Opferbeschuldigungen widersprochen wird, wenn z.B. die Beschuldigung von Opfern als künftige Täter – „aus den Opfern werden Täter!“ – korrigiert wird mit dem Hinweis, dass die meisten Opfer gerade nicht Täter werden, weil andernfalls unsere Gefängnisse voll wären mit Frauen, die wegen Sexualstraftaten verurteilt wurden – immerhin sind 75 % der Opfer weiblich[4]. Dem Vorwurf, dass Opfer sich erst Jahre und Jahrzehnte nach dem Erlittenen melden, kann eine informierte Gemeinde begegnen mit dem Wissen, dass nicht wenige unter ihnen Jahre und Jahrzehnte einer psychogenen Amnesie unterliegen können; dass es – neben der Bewältigung des Alltags und der alltäglichen Traumafolgen – viel Kraft kostet, Missbrauch zu melden oder anzuzeigen, zumal in einer noch immer opferabwehrenden Umgebung.  Einem anwesenden Opfer würde mit Widerstand gegen Opfermythen und –beschuldigungen signalisiert, dass es in dieser Gemeinde Menschen gibt, die sich für Opfer einsetzen und vom Leid Betroffener berühren lassen. 

  • In Gemeindeveranstaltungen das Wissen um Betroffene zu erkennen geben

Im Gottesdienst bieten sich immer wieder Möglichkeiten an, anwesenden Christen und unter ihnen den Missbrauchsopfern zu zeigen, dass die Gemeindeleitungen die Opfer wahrnehmen. Dies hilft auch, das Thema und damit die Betroffenen jenseits medialer Hypes im Blick zu behalten, nicht zur Tagesordnung überzugehen und ein Sprachrohr und Für-Sprecher für Betroffene zu werden – auch gegen Widerstände, mit denen immer zu rechnen ist.

  • Die Wahrnehmung von Missbrauchsopfern kann sich in einer immer mal wieder gesprochenen Fürbitte für die Opfer und ihre HelferInnen zeigen. Die Fürbitte braucht keinen besonderen Anlass. Vielmehr sollte das Gebet für Missbrauchsopfer alltäglich sein – das Leid der Opfer ist es auch.
  • Das Beten eines Klagepsalms im Gottesdienst kann den Opfern eine Sprache für ihr Leid anbieten und zugleich den Blick der MitchristInnen für das Leid von Menschen schärfen.[5]
  • Wer realisiert hat, dass unter den Mitfeiernden Missbrauchs- und Gewaltopfer sind, wird den Predigttext immer auch aus der Perspektive dieser Mitchristen anschauen. Manchmal genügt schon ein Nebensatz, um Betroffene wissen zu lassen, dass sie im Blick sind und dazugehören.
  • Auch in den alltäglichen Begegnungen Seelsorgender mit Christen, oft „zwischen Tür und Angel“, gibt es Möglichkeiten zu zeigen, dass Seelsorgende und Gemeindemitglieder um Leben wissen, das durch sexualisierte Gewalt beschädigt, fragmentiert, manchmal gänzlich zerstört wurde.

Wer solche Signale setzt, darf damit rechnen, dass Betroffene Vertrauen schöpfen und sich zu erkennen geben. Dann ergäbe sich die Chance, Betroffene miteinander zu vernetzen, damit sie einander stärken und stützen.

  • Die Heilige Schrift aus der Perspektive von Opfern lesen lernen

Im Zentrum des Christentums steht ein Opfer von Menschengewalt. Die Bibel des Alten und des Neuen Testaments ist voll mit Erzählungen von Gewalt, von Flucht und Vertreibung, Krieg, kollektiver Unterdrückung, individueller Ausbeutung. Sie macht auch nicht Halt vor der Beschreibung sexualisierter Gewalt. Nicht selten wird der Bibel daher vorgeworfen, sie sei ein gewalttätiges Buch. Übersehen wird dabei, dass biblische Texte nicht schweigen über Gewalt und sie aufdecken.

Umso erstaunlicher ist, wie schwer es ist, Gewalt im Nahbereich innerkirchlich zu thematisieren und die Betroffenen mitten unter uns wahrzunehmen. Viele biblische Texte müssten uns auf diesen blinden Fleck stoßen. So schreibt der älteste Evangelist, Markus, sein Evangelium im Angesicht des jüdischen Krieges. Was er so verheißungsvoll mit der Ankündigung beginnt „Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes“ (Mk 1,1), endet mit dem Schweigen der Frauen: „Da verließen sie das Grab und flohen; denn Schrecken und Entsetzen hatte sie gepackt. Und sie sagten niemand etwas davon; denn sie fürchteten sich.“ (Mk 16,8, der ursprünglich letzte Satz des Evangeliums). Den Frauen und dem Evangelisten hat es die Sprache verschlagen: Wie sollen sie das Evangelium, die frohe Botschaft, im Angesicht der Kriegstoten, der Verschollenen und der in die Sklaverei Verkauften verkünden? Markus lässt in seinem Evangelium Jesus den Weg gehen, den auch der Römer Vespasian mit seinen mordenden Soldaten gegangen ist. Mit diesem Itinerar provoziert er ständig, dass die Zuhörer zuerst an die Opfer dachten. Er lässt sie an keiner Stelle seines Evangeliums vergessen, was sie sowieso nicht vergessen können. So konfrontiert er seine Leser und Hörer immer wieder mit der Frage: Ist es möglich, angesichts des erlittenen Terrors noch an einen guten Gott, wie Jesus ihn in Wort und Tat verkündet hat, zu glauben? Weder verkürzt Markus die Osterbotschaft, noch verharmlost er die Erfahrung des Krieges.[6] Damit erlaubt er auch heutigen Opfern sexualisierter Gewalt, ihre Menschen- und Gottverlassenheit zur Sprache zu bringen – ohne falschen Trost, aber auch ohne das Aufgeben von Hoffnung.

Gemeindliche Bibelkreise können es sich zur Aufgabe machen, in ihrer alltäglichen Arbeit mit biblischen Texten immer auch die Perspektive von Opfern zu bedenken und in die Gespräche einzubringen. Diese Perspektive erlaubt es, alte, oft gehörte Texte ganz neu zu verstehen und ihre aktuelle Brisanz zu spüren. Christlicher Glaube kann so neu entdeckt werden als gute Botschaft gerade für die, die unter die Räuber gefallen sind.

  • Seelsorgende können kompetent in der Begleitung von Missbrauchsopfern werden

Seelsorgende erzählen mir, dass sie im Kontakt mit Betroffenen hilflos und unsicher seien. Sie haben Angst vor Gesprächen mit ihnen und fürchten, ihnen nicht gerecht werden zu können. Dem korrespondiert die Erfahrung vieler Frauen, die von ihrer vergeblichen Suche nach seelsorglicher Begleitung berichten. Sie wünschten sich eine Seelsorgerin - oder seltener einen Seelsorger – in besonders kritischen Lebensphasen. Eine kritische Phase ist oft die Zeit, wenn die Erinnerung – nicht selten erst nach Jahren, manchmal Jahrzehnten der Latenz – aufbricht und die Frage, wo Gott war zur Zeit der oft langen Gewalterfahrung und wo Gott heute ist, wenn es darum geht, das fragmentierte, zerbrochene Leben anzuschauen und mit dem beschädigten Leben neuen Boden unter den Füßen zu gewinnen. Kritische Phasen sind jene, die auch in nicht-traumatisiertem Leben eine Herausforderung darstellen, die jedoch durch die Traumatisierung verschärft werden: Ausbildung und Beruf werden oft durch Klinikaufenthalte unterbrochen, Partnerschaft ist häufig belastet, Schwangerschaft und Geburt lassen Ausgeliefert-Sein erleben; Krankheiten müssen ohnmächtig hingenommen werden; Kinder verlassen das Elternhaus, Menschen werden alt und sind eingeschränkt. Das Sterben revitalisiert alle Erfahrungen von grenzenloser Einsamkeit, die ja bereits das bisherige Leben prägte.  Wer Missbrauchsopfer seelsorglich begleitet, muss darum wissen, was Traumatisierung durch Menschengewalt langfristig anrichtet und dass es hinfort keinen Lebensbereich mehr geben wird, der unbelastet von den Traumafolgen sein wird. Eine Ausbildung zur seelsorgerlichen Begleitung Betroffener ist unerlässlich, Supervision der Arbeit unabdingbar.

Kirchengemeinden können Missbrauchsopfern zur Heimat werden

In Kirchengemeinden, die sich für das Leben Betroffener interessieren, kann eine Atmosphäre des Willkommens entstehen, die Missbrauchsopfer erlauben, ihre Fragen an den Glauben zu stellen, ohne Angst haben zu müssen, als defizitär Glaubende angesehen zu werden. Dort darf das Leiden an einer Vorstellung von Gott, der sein Kind opfert, thematisiert werden – denn diese Interpretation des Todes Jesu scheint jegliches Kindesopfer zu legitimieren und den Protest dagegen im Keim zu ersticken. In einer solchen Gemeinde kann auch neu über Vergebung nachgedacht werden: Müssen Missbrauchsopfer Tätern vergeben, noch bevor die ihr Gewissen erforscht, ihre Verbrechen bereut und bekannt haben und Wiedergutmachung versucht haben? Wie sieht das Elterngebot für Menschen aus, die in ihren Herkunftsfamilien missbraucht wurden und denen kein Familienmitglied geholfen hat? Müssen Betroffene ihre alten Eltern „ehren“, gar versorgen, auch dann, wenn sie ihre psychische Stabilität – die immer prekär ist – riskieren und retraumatisiert werden durch den Kontakt zu den Eltern?

In solchen Gemeinden kann die wichtigste Frage an Betroffene sexualisierter (und sonstiger) Gewalt auftauchen, die noch kaum gestellt wird und bislang weitgehend unbeantwortet ist: „Was brauchst du? (Mk 10,51)Was können wir tun, damit Ihr Leben ein wenig leichter werden kann?“



[1] Herman, Judith: Die Narben der Gewalt.Traumatische Erfahrungen verstehen und überwinden, München 1998, S. 77-78

[2] Sofsky, Wolfgang: Traktat über die Gewalt, Frankfurt 1996, S. 104

[3] Dass die in der kath. Kirche empfohlene Zahlung von 5.000 Euro etwas mehr als ein halbes Monatsgehalt eines Bischofs ist als Anerkennung oft lebenslänglichen Leides, wird meist übersehen.   

[4]Lediglich in katholisch-kirchlichem Kontext sind nach Aussagen der MHG-Studie 62,8 Prozent der Opfer männlich und 34,9 Prozent weiblich.

[5] Es ist sehr bedauerlich, dass auch im neuen katholischen Kirchengesangbuch alle Klagepsalmen und viele klagende Verse anderer Psalmen gestrichen wurden.

[6] Vgl. Andreas Bedenbender: Frohe Botschaft am Abgrund: Das Markusevangelium und der Jüdische Krieg, Leipzig 2013

 

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