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 Sexuelle Gewalt in der katholischen Kirche 2019

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8.1.2019 Der Kölner Stadtdekan Robert Kleine wirft den Kardinälen Gerhard Ludwig Müller und Walter Brandmüller bösartige Diffamierung vor. Er hält für untragbar, wenn die Diskussion über Zölibat, Sexualmoral und Priesterausbildung als "Missbrauch des Missbrauchs" gegeißelt werde. Und wenn ein Kardinal einen Zusammenhang zwischen Missbrauch und Homosequalität als "statistisch erwiesen bezteichne, dann sei dies eine bösartige Diffamierung Homosexueller, um vom eigentlichen Skandal abzulenken.

Quelle: katholisch.de


8.1.2019 Der dt. Kurienkardinal Kasper sagt, dass Leute, die das Pontifikat von Papst Franziskus beenden wollen, nutzten den Missbrauchsskandal für eine Diskussion um den Papst. Auch Marie Collins wirft Gegnern von Papst Franziskus vor, das Thema Missbrauch zu instrumentalisieren: "Es war also eine Art Politik der Spaltung. Die Sicherheit der Kinder spielte keine Rolle", sagte sie.

Quelle: katholisch.de


8.1.2019 Die Menschenrechtskommission des chilenischen Senats hat sich dafür ausgesprochen, Kardinal Ricardo Ezzati die Staatsbürgerschaft zu entziehen, die er ehrenhalber 2006 erhalten hatte. Das Votum über den Antrag, der im Juli 2018 gestellt wurde, erfolgte einstimmig. In der Begründung hieß es, Ezzati sei den Ansprüchen seiner Aufgabe und seiner ihm ehrenhalber verliehenen chilenischen Staatsbürgerschaft nicht gerecht geworden. Senat und Abgeordnetenkammer müssen noch zustimmen. Ezzati wird die Vertuschung zahlreicher Missbrauchsfälle vorgeworfen.

Quelle: katholisch.de


8.1.2019 Der Jesuit Klaus Mertes hat sich für eine strenge Gewaltenteilung in der katholischen Kirche ausgesprochen. Statt monarchischer Leitungsstrukturen brauche es unabhängige Kontrollinstanzen und Beschwerdestellen, um kirchliche Entscheidungen und Machtverteilungen zu überprüfen. Der Schutz der Schwächeren müsse oberste Priorität haben, die jedoch nur durch eine unabhängige kirchliche Gerichtsbarkeit garantiert werden könne. Es sei nicht ausreichend, wenn Papst Franzisku7s zusage, dass sich Vertuschung von Missbrauch nicht wiederholen dürfe, ohne zugleich strukturelle Konsequenzen zu ziehen.

Quelle: katholisch.de


8.1.2019 Das Opus Dei berichtete erstmals, dass Opus Dei 2005 ca 977.000 US-Dollar an eine Frau zahlte, die das Opus-Dei-Mitglied Rev. C. John McCloskey sexuellen Missbrauchs beschuldigte. Eine zweite Anschuldigung gegen McCloskey werde derzeit geprüft. McCloskey reagierte nicht auf die Anschuldigungen. Das Opus Dei sagte, er habe Alzheimer und sei weitgehend arbeitsunfähig. McCloskey wurde bekannt, weil er vor allem konservative Konvertiten zum Katholizismus führte.

Quelle: Huffingtonpost  religion.orf.at


7.1.2018 Kardinal Barbarin, Lyon, muss sich wegen des Vorwurfs, sexuelle Übergriffe nicht angezeigt zu haben, zusammen mit fünf weiteren Abgeklagten vor Gericht verantworten. Die weiteren Angeklagten sind Maurice Gardès, derzeit Erzbischof im südwestfranzösischen Auch; Thierry Brac de la Perrière, Bischof von Nevers; zwei Kleriker aus Lyon und eine ehemalige Verantwortliche für Missbrauchsopfer.

Barbarin beteuerte, keine Informationen über sexuellen Missbrauch zurückgehalten zu haben. "Ich habe nie versucht, etwas zu vertuschen", sagte er. Er verstehe deswegen auch nicht, wessen er sich schuldig gemacht haben solle.

Der beschuldigte Geistliche, Preynat, habe ihm geschworen, seit 1990 kein Kind missbraucht zu haben; daher habe er, Barbarin, ihn nicht suspendiert. Preynat ist vor drei Jahren von ehemaligen Pfadfindern angezeigt worden. 80 Personen geben an, Opfer von Preynat gewesen zu sein. Barbarin verteidigte sich in der Verhandlung unter anderem mit den Worten: „Ich habe getan, wozu Rom mich aufforderte. Rom [d.h. Ladaria als Mitarbeiter der Glaubenskongregation]forderte mich auf, einen öffentlichen Skandal zu vermeiden, dementsprechend habe ich gehandelt.“

Auch Kardinal Luis Ladaria, Präfekt der Glaubenskongregation, sollte als Beschuldigter vor Gericht erscheinen. Der Vatikan hat jedoch diplomatische Immunität geltend gemacht.

Der jetzige Prozess gegen Kardinal Barbarin, seit 2002 Erzbischof von Lyon, geht auf den Juli 2004 zurück. Damals forderte ein Opfer des Priesters vom Erzbistum Lyon die Entfernung von Preynat aus dem pastoralen Dienst. Kardinal Barbarin eröffnete daraufhin einen kanonischen Prozess, der am 31. August 2015 dazu führte, dass Bernard Preynat von seinen Aufgaben entfernt wurde. Bereits 1991 war ein Verdacht gegen Preynat dem damaligen Erzbischof, Kardinal Albert Decourtray, gemeldet worden. Preynat wurde danach jedoch wieder in der Pfarreiarbeit eingesetzt. Kardinal Barbarin gab zu, bereits 2008 von dem Fall gewusst zu haben, während das Bistum bislang davon sprach, dass die Fakten erst 2014 erfahren worden seien.

Quellen: katholisch.de  euronews  welt.de  vaticannews  domradio.de


7.1.2018 Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen hat Ermittlungen gegen einen katholischen Priester des Bistums Erfurt wegen Verjährung eingestellt. Die kircheninternen Überprüfungen der Vorwürfe gehen weiter. Hinweise auf einen Missbrauch hat es nach Angaben des Bistums schon 1989 gegeben.  Der damalige Personalverantwortliche, der spätere Weihbischof Hans-Reinhard Koch, hatte in einer Aktennotiz Vorwürfe homosexuellen Verhaltens Jugendlichen gegenüber festgehalten. Der Beschuldigte hatte die Vorwürfe abgestritten und sei ermahnt worden. Der damals zuständige Bischof Joachim Wanke räumt nach Bistumsangaben ein, einen Fehler gemacht zu haben. Mitte Dezember 2018 hatte das Bistum Strafanzeige erstattet.

Quelle: insuedthueringen.de


6.1.2019 Dekan Paul Magino, Wendlingen, Bistum Rottenburg-Stuttgart, weist auf die Folgen von Falschbeschuldigungen für Priester hin: "Selbst wenn eine Schuld nicht nachgewiesen werden kann, kann auch die Unschuld nur in den allerwenigsten Fällen bewiesen werden. Trotz geltender Unschuldsvermutung bleibt da etwas offen. Und genau das können Kirchengemeinden oder die Öffentlichkeit nur schwer nachvollziehen." Magino berichtet, wie das Bistum mit beschuldigten Priestern umgeht.

Quelle: katholisch.de


6.1.2019 Bischof Bode, Osnabrück, kündigte an, notfalls auch einen Alleingang im Umgang mit Missbrauchsfällen zu wagen - zusammen mit den Bistümern Hamburg und Hildesheim, falls nicht alle deutschen Bistümer diesen Weg genauso schnell und umfassend gehen wollten. Bode hat die Prävention, die Intervention und die Begleitung "irritierter Systeme, d.h. Gemeinden, die durch Missbrauch durch Kleriker gespalten sind, im Blick. Als vierten Block nannte Bode die innerkirchliche Befassung mit der Sexualmoral und dem Problem des Klerikalismus sowie dem Umgang mit Macht in der Kirche.

Quelle: katholisch.de


6.1.2019 Matthias Katsch kritisiert den Entwurf eines neuen Opferentschädigungsgesetzes. Der Entwurf bringe Opfern von Klerikern nichts oder sogar Verschlechterungen. Verschlechterungen gebe es bei der bisher möglichen Unterstützung zur beruflichen Neuorientierung. Auch der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Rörig, sagte, die Hürden für Betroffene blieben zu hoch, eine echte Beschleunigung der Verfahren sei nicht in Sicht. Auch der Weiße Ring hatte den Entwurf bemängelt.

Quelle: Domradio


5.1.2019 Der Papst hat einen chilenischen Geistlichen aus dem Bistum Talca, Luis Felipe Egana Baraona, laiisiert, nachdem er im Juni 2018 wegen sexuellen Missbrauchs eines Minderjährigen suspendiert worden war. Die chilenische Staatsanwaltschaft spricht vbon mehr als 100 offenen Missbrauchsfällen in der Kirche, in die Dutzende Geistliche verwickelt seien. - Der Papst hat sich mit Schwester Carmen Sammut (67), der Vorsitzenden der weltweiten Ordensfrauen-Vereinigung (UISG), im Vatikan getroffen. Die UISG hatte im November Ordensfrauen, die Opfer von Missbrauch geworden sind, zur Anzeige aufgerufen.

Quelle: Domradio


5.1.2019  Inzwischen wird die sexualisierte Gewalt gegen drei mutmaßliche Opfer des ehemaligen Kardinals McCarrick vom Vatikan untersucht. Bislang waren zwei Fälle bekannt. In einem Fall ging es um einen nicht identifizierten Ministranten, der zweite Fall war der "Fall Grein". Der dritte Fall wurde vor knapp drei Monaten gemeldet. Das mutmaßliche Opfer war zum Tatzeitpunkt minderjährig. 


4.1.2019 Erzbischof Marcelo Daniel Colombo von Mendoza, Argentinien, hat vorübergehend ein ganzes Kloster schließen lassen. Zuvor waren zwei Mönche der Klostergemeinschaft Cristo Orante in Tupungato wegen Missbrauchsvorwürfen verhaftet worden. Die Schließung solle so lange andauern, bis die Vorwürfe geklärt seien.

Quelle: cruxnow.com, 7.1.2019  katholisch.de


4.1.2019 Bischof Gustavo Zanchetta, Assessor der päpstlichen Güterverwaltung, wird sexueller Missbrauch vorgeworfen. Die Vorwürfe werden derzeit vom Vatikan geprüft. Zanchetta war vom 23.7.2013 bis zum 1.8.2017 Bischof von Orán in Argentinien. Er bat den Papst, vom Bischofsamt zurücktreten zu dürfen. Grund sei ein schwieriges Verhältnis Zanchettas zum eigenen Klerus gewesen. Dem Bischof sei autoritäres Verhalten vorgeworfen worden. Eine Anschuldigung wegen sexuellen Missbrauchs habe es bis Dezember 2018 nicht gegeben. Der Papst nahm das Rücktrittsgesuch als Bischof von Orán an und berief Zanchetta am 19.12.2017 zum Assessor der päpstlichen Güterverwaltung. Im Dezember 2018 berichtete die argentinische Zeitung "El Tribuno" von den Anschuldigungen wegen sexuellen Missbrauchs. Zanchetta lässt derzeit seine Ämter in der Güterverwaltung ruhen.

 Quellen:  orf  katholisch.de  de.catholicnewsagency.com


4.1.2019 Kardinal Brandmüller ist der Ansicht, dass der Zusammenhang zwischen sexualisierter Gewalt und Homosexualität statistisch erwiesen sei. Der Skandal liege darin, dass die Kirche sich bei Missbrauch nicht von der Gesellschaft unterscheid: "Was in der Kirche an Missbrauch passiert ist, ist nichts anderes, als was in der Gesellschaft überhaupt geschieht." Der Kardinal empfiehlt, keine Homosexuellen zu Priestern zu weihen, weil eine homosexuelle Veranlagung schwer zu bewältigen sei. Außerdem müsse ein Priester väterlich sein: "Wer emotional nicht zu einer normalen menschlichen Liebe und Verantwortung für die Familie fähig ist, der würde auch als Priester Schwierigkeiten begegnen."

Quelle: katholisch.de


3.1.2019 Papst Franziskus hat den US-amerikanischen Bischöfen, die derzeit auf Wunsch des Papstes Exerzitien machen, einen Brief geschrieben. Darin ermutigt er sie zu Schritten gegen die Kultur des Missbrauchs und die Glaubwürdigkeitskrise der kath. Kirche. Die Glaubwürdigkeit habe mehr durch die Vertuschung als durch die Missbrauchsverbrechen gelitten. Der Papst warnte die Bischöfe vor Spaltung und der Flucht vor Verantwortung.

Quelle: press.vatican.va  kathpress.at  katholisch.de


3.1.2019 Der Münchner Sozialpsychologie Heiner Keupp, Mitglied der Unabhängigen Aufarbeitungskommission der Bundesregierung, sieht Defizite in der kirchlichen Missbrauchsaufarbeitung. Frauen als Täter seien vernachlässigt worden. Es brauche zudem ein Interventionsrecht der Aufarbeitungskommission. Auch der Staat sei in der Pflicht; er erstatte den Kirchen einen Großteil der Kosten für ihre Heime und Einrichtungen - und habe ihnen die Selbstkontrolle überlassen. Viele Bischöfe wollten das Thema aussitzen. Einigen Bischöfen habe er bei der Vollversammlung im September 2019 ihre Erschütterung angemerkt: "Aber die große Mehrheit sitzt da, und man versteht nicht, was hinter ihrer Fassade abläuft". Den Zölibat und verklemmte Sexualität als Grund für Missbrauch anzunehmen, überzeuge ihn jedoch nicht. Dabei werde die "Pastoralmacht" ausgeblendet, die als Zugriff auf die Seelen der Menschen verstanden werden könne.

In der evangelischen Kirche habe bislang nur die Nordkirche glaubhaft versucht, Übergriffe aufzuarbeiten. Keupp bemängelte, dass keiner der Betroffenen vor der Synode habe berichten dürfen. Als vorbildlich bezeichnete der Wissenschaftler die Praxis im US-Bundesstaat Pennsylvania. "Dort gibt es einen unabhängigen Beauftragten, dem alle Archive geöffnet werden. Sie haben dort sogar alle Namen von Tätern öffentlich genannt, egal, ob sie noch leben oder tot sind." Die Erforschung in kirchlichen Archiven müsse "unbedingt von unabhängigen Gremien gemacht werden".

Im Interview mit der Süddeutschen weist Keupp darauf hin, dass es wichtig sei, die Betroffenen in die Aufarbeitung einzubeziehen, "denn ohne ihr Engagement gäbe es den aktuellen Aufarbeitungsprozess gar nicht." In den Familien, sagt Keupp, gebe es keinen, "der das Thema offensiv nach außen trägt, die Opfer bleiben oft allein. So ähnlich ist es, wenn ein Pfarrer gegenüber einem Kind übergriffig war, auch dann blieb das Opfer oft allein. Deshalb fordern wir von der evangelischen Kirche: Ihr müsst den Betroffenen eine Plattform schaffen, damit sie sich austauschen können." Die Kirchen hätten sich daran beteiligt, den „Schweigecontainer dicht zu halten“, sagte der Sozialpsychologe. Erst die Skandalisierung der Missbrauchsvorwürfe durch die Medien und „die schwindende Macht der Kirchen" hätten zu einer Änderung der Haltung geführt.

Quelle: katholisch.de  Süddeutsche, Printversion; pro-medienmagazin.de


3.1.2019 Die AP hat nach Vorwürfen sexuellen Missbrauchs von Nonnen durch Priester und Bischöfe in Asien, Europa, Südamerika und Afrika in Indien genauer hingeschaut. Dabei deckte sie jahrzehntelangen Missbrauch von Nonnen auf. Das Ausmaß des Missbrauchs ist jedoch unklar. Der Vatikan weiß mindestens seit 1998 von Missbrauch von Nonnen durch Priester in Afrika: Die Ordensschwester Maria McDonald hatte den Vatikan in einem streng vertraulichen Bericht darauf hingewiesen und über die Konsequenzen berichtet: "Die Ordensschwestern werden in der Regel entlassen, während die Priester oftmals lediglich in eine andere Pfarrei versetzt oder zu Studienzwecken weggeschickt werden."

Quelle: ap-news


2.1.2019 Die US-amerikanische Bischofskonferenz hatte eine Laienkommission vorgesehen, die die diözesane Aufklärung von Missbrauchsfällen untersuchen sollte und einen neuen Verhaltenskodex für US-Bischöfe. Der Verhaltenskodex war in der Bischofskonferenz umstritten. Der Vorsitzende der Konferenz, DiNardo, informierte die Bischöfe am 12.11.2018, dass sie die Konferenz der Vorsitzenden aller Bischofskonferenzen im Februartreffen 2019 abwarten müssten. Nun zeigt sich, dass die Anordnung des Vatikans bereits am 6.11.2018 erfolgte. Auch soll es vonseiten des Vatikans kirchenrechtliche Bedenken gegen den Aktionsplan gegeben haben.

Quelle: kathpress.at


2.1.2019 Der Vatikan soll bereits seit 1943 Hinweise auf sexuelle Übergriffe Marcial Maciels (1920-2008) gegenüber Minderjährigen gehabt haben. Die spanische Zeitung El Pais bezieht sich auf eine Aussage des Präfekten der vatikanischen Ordenskongregation, Kardinal Joao Braz de Aviz, bei einem Podiumsgespräch Mitte November in Madrid. Die Pressestelle der Legionäre Christi in Düsseldorf teilte mit, die historische Entwicklung der Verdachtsmomente sei für den Orden selbst "schwierig nachzuverfolgen"; der Vatikan habe die betreffenden Akten nicht zur Einsicht freigegeben. Bislang war lediglich bekannt, dass der Vatikan seit Mitte 1956 informiert war - und nichts unternahm.

Quelle: katholisch.de


1.1.2019 Mehr als 200 der 271 aktiven und 185 emeritierten US-amerikanischen Bischöfe begeben sich eine Woche lang in Klausur. Begleitet werden sie vom päpstlichen Prediger, Kapuzinerpater Raniero Cantalamessa. Cantalamessa hatte 2010 bei einem Karfreitagsgottesdienst im Beisein von Papst Benedikts einen Vergleich zwischen den Vorwürfen gegen die katholische Kirche und ihr Oberhaupt im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal und der kollektiven Gewalt gegen die Juden gezogen.

Quelle: katholisch.de


1.1.2019 Ein gutes Neues Jahr allen, die hier vorbeischauen! "Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen. Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage so viel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen." Das schrieb Bonhoeffer 1943. Es gilt bis heute.

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